
Mit dem 1. März beginnt der meteorologische Frühling – und im Münsterland zeigt sich die neue Jahreszeit direkt von ihrer freundlichen Seite. Nach einem wechselhaften und teils windigen Februar steigen die Temperaturen nun spürbar an. Tagsüber werden verbreitet 13 bis 16 Grad erreicht, dazu wechseln sich Sonne und lockere Wolken ab.
Ob in Münster, im Kreis Warendorf, rund um Steinfurt oder im westlichen Münsterland Richtung Borken: Der Trend ist regional ähnlich. Die Nächte bleiben mit etwa vier bis sechs Grad zwar noch frisch, doch tagsüber entsteht erstmals seit Wochen wieder ein deutlich frühlingshaftes Gefühl.
Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn nimmt die Tageslänge spürbar zu. Das wirkt sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf das öffentliche Leben aus. In den Innenstädten steigt die Frequenz, Cafés öffnen wieder ihre Außenbereiche, Parks und Radwege füllen sich.
Für Landwirtschaft und Gartenbesitzer beginnt eine aktivere Phase. Frühblüher setzen erste Farbakzente, Sträucher treiben aus, und auf den Feldern startet vielerorts die Vorbereitung auf die kommende Saison. Das Münsterland wirkt pünktlich zum Monatswechsel wie in Bewegung.
Die Kehrseite des milden und überwiegend trockenen Wetters betrifft viele Allergiker. Mit steigenden Temperaturen nimmt die Konzentration von Hasel- und Erlenpollen zu. Beide Gehölze gehören zu den typischen Frühblühern. Ihre Blüte kann bereits im Spätwinter einsetzen, wird aber in milden Phasen deutlich stärker spürbar.
Haselsträucher stehen im Münsterland an vielen Stellen, etwa in Gärten, an Feldrändern und in Hecken. Erlen finden sich in der Region häufig in Auen und an Gewässern, also etwa entlang von Ems, Werse und kleineren Bächen. Damit sind die Pollenquellen flächendeckend vorhanden. An sonnigen, trockenen Tagen mit Wind werden die feinen Partikel zusätzlich aufgewirbelt und teils über größere Distanzen verteilt. Das bedeutet: Auch ohne direkten Kontakt zu den Pflanzen in der unmittelbaren Nachbarschaft kann die Belastung deutlich ansteigen.
Wie früh die Saison spürbar wird, hängt stark vom Wetter ab. Sobald milde, trockene Tage kommen, nimmt der Pollenflug schnell zu und kann sich über mehrere Wochen in Wellen fortsetzen. Trockenheit spielt dabei eine zentrale Rolle: Bleibt es mehrere Tage ohne nennenswerten Regen, können sich Pollen in der Luft anreichern.
Regen wirkt dagegen oft wie eine kurzfristige Entlastung, weil Partikel aus der Luft „ausgewaschen“ werden. Wind kann die Situation wiederum verschärfen: Böige Phasen verteilen Pollen nicht nur in der direkten Umgebung, sondern tragen sie auch weiter in andere Orte der Region.
Positiv ist die stabilere Wetterlage. Freizeitaktivitäten, erste Arbeiten im Freien und Termine lassen sich verlässlicher planen als in vielen Wochen zuvor. Die milden Temperaturen sorgen zudem für einen spürbaren Stimmungsumschwung nach den dunkleren Wintermonaten.
Weniger erfreulich bleibt die steigende Pollenbelastung. Für empfindliche Personen kann der Start in den Frühling mit tränenden Augen, gereizten Atemwegen und eingeschränktem Wohlbefinden verbunden sein. Der meteorologische Frühlingsbeginn markiert im Münsterland damit nicht nur den Auftakt einer helleren Jahreszeit, sondern für viele auch den Beginn einer intensiveren Allergiephase.
Unterm Strich startet der Frühling 2026 im Münsterland freundlich, mild und sonnig. Die Natur erwacht sichtbar, doch dieses Plus an Aufbruch bringt für manche auch eine Belastung mit, die sich in den nächsten Wochen weiter bemerkbar machen kann.
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