
Ein 38-jähriger Mann aus Nottuln ist vom Landgericht Münster zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im September vergangenen Jahres versucht hatte, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau mit einem Messer zu töten. Das Urteil ist bereits rechtskräftig, weil sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung auf Rechtsmittel verzichtet haben.
Die Tat ereignete sich im September 2025. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatten sich der Angeklagte und seine Ehefrau trotz ihrer Trennung zu einem gemeinsamen Einkauf getroffen. Auf dem Rückweg soll es zu einem Streit gekommen sein.
Der Mann griff seine Frau daraufhin mit einem Messer an und fügte ihr schwere Schnittverletzungen zu. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Trotz der schweren Verletzungen gelang es ihr, sich noch bis zu einer Bushaltestelle zu schleppen und dort Hilfe zu bekommen. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert.
Nach der Tat flüchtete der Mann zunächst vom Tatort. Am folgenden Tag stellte er sich jedoch selbst bei der Polizei. Seitdem befand er sich in Untersuchungshaft.
Vor dem Landgericht Münster musste sich der 38-Jährige unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Im Prozess hatte er die Tat nach Medienberichten über seinen Verteidiger eingeräumt.
Mit der nun verhängten Freiheitsstrafe von neun Jahren ist das Verfahren bereits abgeschlossen. Da alle Verfahrensbeteiligten auf Rechtsmittel verzichteten, wurde das Urteil unmittelbar rechtskräftig.
Der Fall hatte in der Region für große Aufmerksamkeit gesorgt, weil die Frau den Angriff nur knapp überlebte.
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