Weltbekannter Streetart-Künstler: Neue Recherche zur Banksy-Identität

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Quelle: Jessica Pamp auf Unsplash

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Die Frage nach der Banksy Identität beschäftigt Kunstwelt, Medien und Fans seit Jahrzehnten. Der weltweit bekannte Streetart-Künstler Banksy hat seine Person stets im Verborgenen gehalten. Nun berichten mehrere internationale Medien über neue Rechercheergebnisse, die darauf hindeuten könnten, dass sich das Banksy Geheimnis um einen britischen Künstler aus Bristol drehen könnte.

Banksy ist für politisch und gesellschaftlich motivierte Schablonen-Graffitis bekannt, die an Hausfassaden und Mauern rund um den Globus auftauchen. Trotz des enormen Bekanntheitsgrades der Werke ist bis heute offiziell nicht bestätigt, wer hinter dem Pseudonym steht. Immer wieder tauchten jedoch Namen möglicher Urheber auf. Eine aktuelle Untersuchung von Journalisten bringt nun erneut einen Mann ins Gespräch, der bereits seit vielen Jahren mit dem Künstler in Verbindung gebracht wird.

Recherchen führen zu mehreren möglichen Banksy-Kandidaten

Im Mittelpunkt der aktuellen Nachforschungen standen drei Personen, die seit längerem als mögliche Urheber der Werke gelten. Dazu gehört der französische Streetart-Künstler Thierry Guetta, der unter dem Namen Mr. Brainwash bekannt wurde. Seine Verbindung zur Szene wurde vor allem durch die Banksy-Dokumentation „Exit Through the Gift Shop“ aus dem Jahr 2010 öffentlich.

Ein weiterer Name, der immer wieder diskutiert wird, ist Robert Del Naja. Der Musiker ist Frontmann der britischen Band Massive Attack und selbst seit vielen Jahren in der Graffiti-Szene aktiv. Beobachter hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass neue Banksy-Werke häufig in Städten auftauchten, in denen auch Del Naja auftrat. Außerdem sollen Hinweise darauf hindeuten, dass er sich zeitweise in der Ukraine aufhielt, als dort neue Banksy-Motive erschienen.

Ausgangspunkt der jüngsten Recherche waren Wandbilder, die im Jahr 2022 in der Ukraine entstanden. Unter anderem wurde ein Motiv nahe Kiew bekannt, das einen Mann in einer Badewanne in den Trümmern eines Gebäudes zeigt. Zeugen berichteten, dass zwei maskierte Künstler das Bild mithilfe von Schablonen anbrachten. Diese Beobachtungen führten Reporter dazu, die möglichen Urheber der Banksy-Kunst erneut genauer zu untersuchen.

Gerichtsdokumente aus den USA rücken Robin Gunningham in den Fokus

Im Zuge der Recherche stießen Journalisten auf US-Gerichtsakten aus dem Jahr 2000. Darin wird ein Mann erwähnt, der nachts auf dem Dach eines Gebäudes in Manhattan eine Werbetafel übermalte und anschließend festgenommen wurde. Laut den Dokumenten wurde der Mann später wegen ordnungswidrigen Verhaltens verurteilt.

Die Unterlagen enthalten den Namen Robin Gunningham. Der Brite wurde 1973 in Bristol geboren und war bereits in früheren Medienberichten mit der Banksy Identität in Verbindung gebracht worden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls arbeitete er laut den Dokumenten in einem New Yorker Hotel, das dafür bekannt war, Künstlern Unterkunft anzubieten, wenn diese ihre Zimmer gestalteten.

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Zusätzliche Hinweise ergeben sich aus Aussagen eines langjährigen Managers des Streetart-Künstlers. Demnach soll Banksy vor mehr als zwei Jahrzehnten in New York festgenommen worden sein, nachdem er versucht hatte, eine Werbetafel zu übermalen. Dieses Detail deckt sich mit dem beschriebenen Vorfall aus den US-Akten.

Nach Medienberichten verschwand der Name Robin Gunningham im Jahr 2008 aus vielen öffentlichen Registern, nachdem eine britische Zeitung ihn erstmals als mögliche Banksy-Person identifiziert hatte. Auswertungen von Handelsregistereinträgen und weiteren Dokumenten deuten laut den Recherchen darauf hin, dass der Künstler anschließend möglicherweise unter einem anderen Namen auftrat.

Auch Reiseunterlagen aus der Ukraine werden in diesem Zusammenhang genannt. Demnach tauchte ein Mann mit einem identischen Geburtsdatum unter einem anderen Namen in Einreisedaten auf – genau zu jener Zeit, als neue Banksy-Graffitis dort auftauchten.

Banksy selbst äußerte sich zu den aktuellen Berichten nicht. Nach Angaben seines Unternehmens erklärte der Künstler lediglich, dass er sich zu den Recherchen nicht äußern wolle. Beobachter gehen daher davon aus, dass das Banksy Geheimnis trotz der neuen Hinweise vorerst offiziell ungelöst bleibt.

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