
Münster. Alois Schwartz soll Preußen Münster in den letzten sieben Saisonspielen zum Klassenerhalt führen. Der neue Trainer wurde am 24. März verpflichtet und übernimmt einen Tabellenletzten, der nach 27 Spieltagen bei 26 Punkten steht. Viel Zeit bleibt ihm nicht: Sein Pflichtspieldebüt folgt am Sonntag, 5. April, ausgerechnet bei Holstein Kiel, einem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Für den SCP ist das Spiel damit weit mehr als nur ein Neustart unter neuer Leitung.
Der unmittelbare Start von Schwartz fällt in eine Phase, in der bei Preußen Münster nicht nur Ergebnisse fehlen, sondern offenbar auch Sicherheit und Selbstverständnis. Der neue Coach hat der Mannschaft zunächst fast drei freie Tage gelassen, die Zeit aber zugleich für viele Gespräche genutzt. Dabei ging es demnach nicht nur um die jüngste Ergebniskrise, sondern auch um die Frage, warum das Team zuletzt gehemmt wirkte. Gerade das Testspiel gegen den TSV Havelse, das Münster in der Länderspielpause mit 0:1 verlor, hat gezeigt, dass der neue Trainer schnell Antworten finden muss. Der Club selbst sprach nach der Partie von guten Möglichkeiten vor der Pause, ließ aber erneut die nötige Konsequenz vermissen.
Aus dem Umfeld der ersten Tage unter Schwartz wird außerdem deutlich, worauf er den Fokus legt. Er stellt Disziplin, Teamgeist und unbedingten Siegeswillen in den Mittelpunkt. Das passt zur Lage des Vereins, denn im Endspurt geht es weniger um Stilfragen als um Stabilität und Punkte. Auch taktische Anpassungen scheinen möglich, nachdem Schwartz bereits bei seiner Vorstellung deutlich gemacht hat, dass er keine Schönheitsdebatten führen will, sondern Lösungen für die konkrete Situation sucht. Dass der Rückstand auf das rettende Ufer derzeit nur zwei Punkte beträgt, macht die Ausgangslage schwierig, aber offen. Das Duell in Kiel wird deshalb sofort zu einem ersten echten Gradmesser für die neue Richtung bei Preußen Münster.
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