
Die Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland seit Jahren aus und wird inzwischen praktisch bundesweit nachgewiesen. Kommt es zu einem Biss, ist das nach Angaben von Fachleuten in der Regel kein schwerwiegender Notfall. Typisch sind demnach eher leichte Beschwerden wie Kribbeln, ein Taubheitsgefühl der Haut oder seltener lokaler Schmerz, die meist nach wenigen Stunden wieder abklingen.
Fachleute weisen darauf hin, dass ein Biss der Nosferatu-Spinne normalerweise weniger schmerzhaft ist als ein Wespenstich. Dennoch sollte die betroffene Stelle im Anschluss aufmerksam beobachtet werden. Werden die Hautreaktionen stärker, breitet sich eine Rötung deutlich aus oder treten weitere Beschwerden auf, kann ärztlicher Rat sinnvoll sein.
Hilfreich kann es sein, das Tier nach Möglichkeit zu sichern. Damit ließe sich im Fall einer Behandlung besser nachvollziehen, welches Tier tatsächlich gebissen hat. Dafür eignet sich etwa ein Glas. Die Spinne kann darin eingefangen und aufbewahrt werden. So liegt bei Bedarf ein eindeutiger Nachweis vor.
Wer eine Nosferatu-Spinne entdeckt, sollte sie möglichst nicht bedrängen. Wird das Tier in Innenräumen als störend empfunden, kann es mit einem Glas oder einem Karton eingefangen und nach draußen gebracht werden. Die Art wird häufig in Häusern oder in deren unmittelbarer Nähe gefunden und ist das ganze Jahr über aktiv.
Nach Angaben des Nabu ist die Nosferatu-Spinne inzwischen nahezu in ganz Deutschland verbreitet. Sie gehört mit einer Körperlänge von etwa zehn bis 18 Millimetern zu den größeren Spinnenarten hierzulande und ernährt sich unter anderem von Fliegen, Faltern und anderen Spinnen. Dass ihre Giftklauen die menschliche Haut durchdringen können, sorgt zwar häufig für Verunsicherung. Nach dem derzeit bekannten Stand verlaufen Bisse jedoch meist vergleichsweise mild.
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