
Die Netflix-Serie Legends ist seit 7. Mai 2026 auf dem Streamingdienst verfügbar und begeistert Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Die britische Produktion basiert auf einer wahren Geschichte und zeigt, wie ein Team unerschrockener Zollbeamter im England der frühen 1990er Jahre undercover in den internationalen Drogenhandel eintaucht. Mit Steve Coogan in einer seiner stärksten Rollen überhaupt hat Netflix einen der bislang meistdiskutierten Serienstarts des Jahres 2026 gelandet.
Legends Netflix basiert auf dem realen Einsatz britischer Zollermittler, die Anfang der 1990er Jahre unter dem Deckmantel falscher Identitäten – ihren sogenannten „Legends“ – in kriminelle Drogenringe einstiegen. Dass ausgerechnet weitgehend ungeschulte Zollbeamte und keine ausgebildeten Geheimdienstler für diese gefährliche Aufgabe eingesetzt wurden, macht die Geschichte besonders fesselnd. Serien-Schöpfer Neil Forsyth, der zuvor bereits mit der BBC-Serie The Gold auf sich aufmerksam machte, führte für das Drehbuch ausführliche Interviews mit ehemaligen Beteiligten. Das Ergebnis ist ein sechsteiliges Drama, das dicht an den historischen Ereignissen bleibt und dabei nie an Spannung verliert. Regie führten Brady Hood und Julian Holmes, die das Großbritannien der frühen Neunziger stimmungsvoll wiederbeleben.
Im Mittelpunkt von Legends stehen Don (Steve Coogan) und Guy Stanton (Tom Burke), zwei Männer mit sehr unterschiedlichen Temperamenten, die unter Druck zu einem eingespielten Team werden. Steve Coogan, der bislang vor allem für Komödien wie Alan Partridge bekannt ist, liefert in Legends eine eindringliche Charakterstudie ab: ruhig, berechnend, und mit einer subtilen Fragilität, die seinen Undercover-Ermittler erst wirklich greifbar macht. Tom Burke ergänzt ihn mit einer kantigen, physischen Präsenz. Hayley Squires spielt Kate, die einzige Frau im Undercover-Team und eine der interessantesten Figuren der gesamten Serie. Komplettiert wird das Ensemble durch Aml Ameen als Bailey, Jasmine Blackborow als Erin sowie Douglas Hodge und Johnny Harris in weiteren Rollen. Die Chemie zwischen den Figuren trägt wesentlich dazu bei, dass die sechs Episoden wie im Flug vergehen. Ähnlich intensiv erzählt auch Das Glück hat acht Arme auf Netflix von Menschen, die in extremen Situationen über sich hinauswachsen.
Die internationale Kritik reagierte überwältigend positiv auf den Serienstart. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erreicht Legends Netflix eine Zustimmungsrate von 92 Prozent. Metacritic weist einen Schnitt von 75 von 100 möglichen Punkten aus, was als allgemein positiv gilt. Die Financial Times vergab die Höchstnote und lobte die Serie als herausragendes Fernsehen, das sich durch Eleganz und Präzision auszeichne und den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann ziehe. Das US-Branchenblatt Variety hob insbesondere Steve Coogans Leistung hervor und sprach von einem karrieredefinierenden Auftritt. Für alle, die sich für das Thema britische Thriller und historische Dramaserien interessieren, lohnt sich auch ein Blick auf weitere preisgekrönte Serien auf Netflix, die ähnliche Qualitätsmaßstäbe setzen.
Obwohl Netflix bislang keine offizielle Ankündigung zu einer möglichen zweiten Staffel von Legends gemacht hat, gibt die Fülle des historischen Quellmaterials durchaus Raum für eine Fortsetzung. Die wahren Einsätze der britischen Zollermittler erstreckten sich über mehrere Jahre und lieferten Stoff für weitere Geschichten. Für Serienfans ist Legends Netflix jedenfalls eine klare Empfehlung: Die Kombination aus authentischer Vorlage, starken Darstellern und einem präzisen Drehbuch macht die Serie zu einem der herausragenden Streaming-Ereignisse des Frühjahrs 2026. Wer britische Qualitätskrimis schätzt, wird von Legends kaum enttäuscht werden. Auch Veteranen des europäischen Films wie Senta Berger stehen für das Kaliber an Erzählkunst, das Legends auf die Spitze treibt.
Quellen: Variety, Rotten Tomatoes, Metacritic, Financial Times, Netflix
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