Großbrand Flughafen Hahn: 240 Feuerwehrleute im Einsatz

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Großbrand am Flughafen Hahn hat in der Nacht zum Montag für einen Großeinsatz im Rhein-Hunsrück-Kreis gesorgt. Im Gewerbegebiet des ehemaligen Frachtflughafens in Lautzenhausen brachen in einem Kunststoffbetrieb Flammen aus, die sich rasend schnell auf mehrere Gebäude ausbreiteten. 240 Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen das Feuer — schon aus großer Entfernung waren meterhohe Flammen und dichte Rauchwolken zu sehen.

Großbrand Flughafen Hahn: Vier Gebäude in Flammen

Nach aktuellen Informationen der Polizei Koblenz standen auf dem Betriebsgelände eines Kunststoffherstellers in Lautzenhausen insgesamt drei Lagerhallen sowie eine Produktionsanlage in Vollbrand. Das Feuer entwickelte sich zum Großbrand, der die Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rhein-Hunsrück-Kreis auf den Plan rief. Die Einsatzkräfte kämpften intensiv gegen die Flammen, die aufgrund der brennenden Kunststoffmaterialien besonders hartnäckig loderten. Solche Brände in Gewerbebetrieben erfordern einen enormen Aufwand an Löschwasser und spezieller Ausrüstung. Vergleichbare Großeinsätze, wie etwa ein Lagerhallenbrand in Bremen, zeigen immer wieder, wie gefährlich Industriebrände für die umliegende Bevölkerung sein können. Nach derzeitigem Stand war keine Person in dem betroffenen Gebäude und es gab keine Verletzten zu beklagen.

Rauchwarnung für Lautzenhausen — Straßensperrung eingerichtet

Wegen der starken Rauchentwicklung beim Großbrand am Flughafen Hahn wurden Anwohner der Gemeinde Lautzenhausen über die Warnsysteme aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Bereich zu meiden. Dunkle Rauchwolken stiegen in großer Höhe auf und waren weithin sichtbar. Gleichzeitig sperrte die Polizei den Straßenverkehr rund um die Einsatzstelle großräumig ab, um die Rettungskräfte nicht zu behindern und die Bevölkerung vor den giftigen Rauchgasen zu schützen. Wer das Gewerbegebiet nahe des ehemaligen Flughafens normalerweise passiert, musste in der Nacht auf weite Umwege ausweichen. Ähnliche Maßnahmen waren auch bei einem Großeinsatz an einem Entsorgungsbetrieb in Zimmern ob Rottweil nötig, wo ebenfalls gefährliche Stoffe brannten.

240 Feuerwehrleute im Einsatz am Flughafen Hahn

Der Großbrand am Flughafen Hahn erforderte den Einsatz von insgesamt 240 Feuerwehrleuten. Kräfte aus zahlreichen Ortswehren des Rhein-Hunsrück-Kreises sowie der Werksfeuerwehr des Flughafens rückten aus, um das Feuer zu bekämpfen. Die Feuerwehr konnte den Brand nach stundenlangem Einsatz unter Kontrolle bringen — die Löscharbeiten dauerten jedoch auch am Morgen noch an, da Glutnester immer wieder aufflammten. 240 Wehrleute im Einsatz bedeutet einen der größten Feuerwehreinsätze der Region in diesem Jahr. Kunststoffbrände gelten als besonders aufwendig zu löschen, weil giftige Verbrennungsprodukte entstehen und die Brandlast in modernen Lagerhallen extrem hoch sein kann. Die Einsatzkräfte trugen daher schwere Atemschutzgeräte, um sich vor den giftigen Rauchgasen zu schützen.

Millionenschaden — Brandursache am Flughafen Hahn noch unklar

Das Schadensausmaß des Großbrands am Flughafen Hahn ist erheblich: Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden im Millionenbereich liegen. Drei Lagerhallen und eine Produktionsanlage wurden durch das Feuer zerstört oder schwer beschädigt. Die genaue Brandursache war zunächst unbekannt — die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft alle möglichen Ursachen. Der Flughafen Frankfurt Hahn, der seit seiner Umwidmung als Frachtflughafen betrieben wird, verfügt über ein ausgedehntes Gewerbegebiet mit zahlreichen Betrieben. Ob der Betrieb in vollem Umfang wiedereröffnen kann, hängt von den Ermittlungsergebnissen und dem Ausmaß der Schäden ab. Die Polizei bat Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Quellen: Rhein-Zeitung, Volksfreund, suedwest24.de, Presseportal (Polizei Koblenz), aeroTELEGRAPH

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