INSA-Umfrage sieht AfD deutlich vor der Union

INSA-Umfrage sieht AfD deutlich vor der Union
Symbolbild mit KI erstellt

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Die AfD erreicht in der neuen INSA-Umfrage einen weiteren Höchstwert. Nach den aktuellen Zahlen des INSA-Sonntagstrends kommt die Partei auf 29 Prozent. CDU und CSU fallen dagegen auf 22 Prozent. Damit liegt die AfD sieben Prozentpunkte vor der Union. Der Abstand zwischen beiden politischen Lagern wächst damit erneut und markiert eine auffällige Verschiebung in der bundespolitischen Stimmung.

Die Zahlen stammen aus dem INSA-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“. In der bei wahlrecht.de dokumentierten Erhebung wurden 1.203 Personen im Zeitraum vom 11. bis 15. Mai 2026 befragt. Umfragen bilden keine Wahlprognose ab, zeigen aber, wie sich politische Stimmungen zu einem bestimmten Zeitpunkt entwickeln. Gerade im Vergleich zu den Vorwochen fällt auf, dass sich der Vorsprung der AfD weiter vergrößert hat.

AfD legt zu, Union verliert weiter an Boden

Im Vergleich zur vorherigen INSA-Erhebung steigt die AfD um einen Punkt. Die Union verliert dagegen ebenfalls einen Punkt und fällt von 23 auf 22 Prozent. Für CDU und CSU ist das besonders heikel, weil die Partei nicht nur hinter der AfD liegt, sondern auch weiter an Abstand verliert. Noch Anfang Mai lag die Union bei INSA bei 24 Prozent, während die AfD damals bei 27,5 Prozent stand. Seitdem hat sich die Lücke weiter geöffnet.

Auch andere Parteien bewegen sich in der neuen Umfrage nur begrenzt. Die Grünen erreichen 14 Prozent, die SPD kommt auf 12 Prozent. Die Linke liegt bei 10 Prozent. FDP und BSW stehen jeweils bei 3 Prozent und würden damit nach diesen Zahlen an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf 7 Prozent.

Abstand von sieben Punkten verschärft den Druck

Der neue Wert ist vor allem deshalb politisch relevant, weil nicht nur die AfD zulegt, sondern die Union gleichzeitig weiter verliert. Aus einem knappen Vorsprung der AfD ist innerhalb weniger Wochen ein deutlicher Abstand geworden. Mitte April lag die Union bei INSA noch bei 25 Prozent, die AfD bei 26 Prozent. Nun beträgt der Abstand sieben Prozentpunkte.

Für die Bundesregierung ist auch der gemeinsame Wert von CDU/CSU und SPD auffällig. Zusammen kommen beide Parteien in der aktuellen INSA-Umfrage nur noch auf 34 Prozent. Die schwarz-rote Koalition hätte damit nach diesen Zahlen keine eigene Mehrheit. Auch das ist keine konkrete Sitzprojektion, zeigt aber die schwierige Stimmungslage für die Regierungsparteien.

Umfragen bleiben Momentaufnahmen

Bei aller politischen Brisanz gilt: Eine Sonntagsfrage ist keine Vorhersage für eine kommende Bundestagswahl. Sie zeigt, welche Partei Befragte zum Zeitpunkt der Erhebung wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Wahlentscheidungen können sich bis zu einer tatsächlichen Wahl noch deutlich verändern. Zudem unterliegen Umfragen statistischen Schwankungen.

Trotzdem ist der Trend auffällig. Die AfD erreicht bei INSA 29 Prozent und damit den höchsten Wert, der in den aktuellen Berichten zum Sonntagstrend für sie genannt wird. Die Union fällt zugleich auf 22 Prozent. Damit verschiebt sich das Kräfteverhältnis im Parteiensystem weiter. Für CDU, CSU und SPD dürfte die neue INSA-Umfrage deshalb vor allem eines bedeuten: Der politische Druck nimmt weiter zu.

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