
Marion Cotillard gehört 2026 erneut zu den prägenden Namen des Festivals von Cannes. Die französische Oscar-Preisträgerin ist dort gleich mit zwei Filmen vertreten: „Karma“ von Guillaume Canet und „Roma Elastica“ von Bertrand Mandico. Damit rückt die 50-Jährige nicht wegen privater Schlagzeilen, sondern vor allem durch ihre Arbeit als Schauspielerin in den internationalen Fokus.
Der aktuelle Anlass ist filmisch klar einzuordnen. „Karma“ läuft außer Konkurrenz und bringt Cotillard erneut mit Canet zusammen, mit dem sie viele Jahre privat verbunden war. „Roma Elastica“ ist ebenfalls Teil des Cannes-Programms und zeigt Cotillard in einem weiteren europäischen Arthouse-Projekt. Beide Filme unterstreichen ihre besondere Stellung zwischen französischem Autorenkino und internationaler Aufmerksamkeit.
In „Karma“ spielt Marion Cotillard die Figur Jeanne. Der Film stammt von Guillaume Canet, der Regie führte und am Drehbuch beteiligt war. Die Handlung beginnt in einem Dorf in Nordspanien. Jeanne versucht dort, mit Daniel ein neues Leben aufzubauen. Als ein sechsjähriger Junge verschwindet, gerät sie unter Verdacht und flieht nach Frankreich. Dort sucht sie Schutz in einer Gemeinschaft, die von Marc geführt wird.
Zur Besetzung gehören neben Cotillard auch Denis Ménochet, Leonardo Sbaraglia und Luis Zahera. Der Film ist eine französische Produktion aus dem Jahr 2026 und hat eine Laufzeit von 149 Minuten. Cannes führt „Karma“ außer Konkurrenz. Damit geht es nicht um die Goldene Palme, wohl aber um internationale Sichtbarkeit auf einem der wichtigsten Filmfestivals der Welt.
Der zweite aktuelle Cannes-Film mit Marion Cotillard ist „Roma Elastica“ von Bertrand Mandico. Der Film spielt im Jahr 1982 und erzählt von Eddie, einer Schauspielerin, deren kurze Phase amerikanischen Ruhms bereits zurückliegt. Gemeinsam mit ihrer Maskenbildnerin Valentina nimmt sie eine Hauptrolle in einem Science-Fiction-Film in Rom an. Für Eddie könnte es die letzte große Filmrolle werden.
Neben Cotillard steht Noémie Merlant im Zentrum der Besetzung. Zum Ensemble gehören außerdem Martina Scrinzi, Isabella Ferrari, Ornella Muti und Franco Nero. „Roma Elastica“ ist eine französisch-italienische Produktion mit einer Laufzeit von 107 Minuten. Der Film läuft außer Konkurrenz in den Midnight Screenings. Für Cotillard bedeutet das eine zweite Präsenz in Cannes, diesmal in einem stilistisch anderen Umfeld.
Besondere Aufmerksamkeit erhält „Karma“ auch deshalb, weil Guillaume Canet den Film inszeniert hat. Cotillard und Canet hatten 2025 nach 18 Jahren ihre Trennung bekanntgegeben. Offiziell bestätigt war damals, dass die Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt sei. Gründe für die Trennung wurden nicht genannt.
Für die aktuelle Einordnung ist entscheidend, dass beide beruflich weiter miteinander verbunden sind. „Karma“ ist kein privates Statement, sondern ein Spielfilm, der sich im Bereich des stilisierten europäischen Autorenfilms bewegt.
Damit liefert der aktuelle Anlass eine klare überregionale Perspektive: Marion Cotillard bleibt eine zentrale Figur des französischen Kinos, deren Projekte international wahrgenommen werden. Die private Trennung von Guillaume Canet ist Teil des Hintergrunds, aber nicht der Kern der Nachricht. Entscheidend ist ihre Rückkehr in den Cannes-Fokus mit zwei neuen Rollen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu