Schleusensperrung am Dortmund-Ems-Kanal trifft wichtige Nordstrecke bei Rheine

Unser heutiges Foto der Woche bei Münster Aktuell zeigt den Ludgerikreisel bei Nacht. Eine Frau wurde aus dem Kanal Münster gerettet – dank mutiger Passanten, die in der Nacht schnell reagierten. Zwei Jugendliche haben einen Mann in Münster aus dem Kanal gerettet. Der 50-Jährige war ins Wasser gestürzt und erlitt eine Unterkühlung.
Foto: David Olef

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Der Schiffsverkehr auf der DEK-Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals ist seit Montag, 8. Juni 2026, deutlich eingeschränkt. Bis zum 17. Juli bleiben sechs Schleusen zwischen Bevergern und Gleesen für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.

Dortmund-Ems-Kanal Schleusen gesperrt: Diese Anlagen sind betroffen

Die Sperrung betrifft die Schleusen Bevergern, Rodde, Altenrheine, Venhaus, Hesselte und Gleesen. Damit ist nicht nur eine einzelne Anlage außer Betrieb. Betroffen ist ein zusammenhängender Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals, der für die Durchfahrt auf der Nordstrecke eine zentrale Rolle spielt.

Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung liegen die sechs Schleusen auf einem rund 29 Kilometer langen Kanalabschnitt. Zwischen Bevergern und Gleesen überwinden Schiffe dort einen Höhenunterschied von rund 29 Metern. Durch die gleichzeitige Sperrung ist die Passage auf diesem Abschnitt während der Arbeiten nicht möglich.

Turnusmäßige Prüfung soll sicheren Betrieb gewährleisten

Grund für die Sperrung sind gesetzlich vorgeschriebene, turnusmäßige Untersuchungen der Schleusenanlagen. Die Bauwerke müssen in regelmäßigen Abständen umfassend kontrolliert werden. Ziel ist es, den sicheren Betrieb der Schleusen und der Wasserstraße dauerhaft zu gewährleisten.

Solche Inspektionen sind aufwendig, weil die technischen Anlagen und die Bauwerke selbst geprüft werden müssen. Während der Untersuchungen können die betroffenen Schleusen nicht regulär genutzt werden. Die Sperrung gilt nach derzeitigem Stand bis einschließlich 17. Juli.

Aktuelle Hinweise für die Schifffahrt über ELWIS

Für die Berufsschifffahrt ist die Sperrung vor allem deshalb relevant, weil sie einen längeren Abschnitt der Verbindung betrifft. Konkrete Angaben zu Ausweichrouten, Wartezeiten oder möglichen Auswirkungen auf einzelne Häfen wurden bislang nicht genannt.

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