
Die Entschärfung hat begonnen.
Die Entschärfung soll offenbar früher beginnen als zunächst erwartet. Nach aktuellem Stand will der Kampfmittelbeseitigungsdienst die amerikanische 250-Kilogramm-Bombe mit Zünder in Kürze entschärfen.
Die Räumung des Sperrbereichs wird nach Einschätzung der Feuerwehr voraussichtlich etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen. Die Entschärfung kann erst starten, wenn alle betroffenen Bereiche kontrolliert und freigegeben sind. Nach derzeitiger Einschätzung ist damit frühestens gegen 16 Uhr zu rechnen.
Auf der Hammer Straße kommt es inzwischen zu erheblichen Einschränkungen. Der Abschnitt ist in beide Richtungen dicht, der Verkehr stadteinwärts wird über die Trauttmansdorffstraße geführt. Bereits ab Hiltrup staut es sich. Autofahrer sollten den Bereich möglichst großräumig meiden und auf den Kappenberger Damm oder den Albersloher Weg ausweichen. Auch am Nachmittag ist mit weiteren Verkehrsproblemen zu rechnen.
Die Evakuierung im Sperrbereich rund um den Bombenfund am Preußenstadion hat begonnen.
Münster. Ein Blindgänger am Preußenstadion Münster sorgt am Mittwoch, 24. Juni, für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst. Bei Bauarbeiten im Bereich der Nordostecke und des Hauptvorplatzes wurde am Vormittag eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bereitet die Entschärfung vor.
Für die Entschärfung wird ein Gebiet im Radius von 300 Metern um den Fundort evakuiert. In diesem Bereich sind nach Angaben der Stadt rund 480 Menschen gemeldet. Für Betroffene richtet die Stadt eine Notbetreuungsstelle in der Erna-de-Vries-Realschule an der Spichernstraße 17 ein. Feuerwehr und Stadt informieren über den weiteren Verlauf auf den offiziellen Kanälen. Zusätzlich ist eine Bürger-Hotline der Feuerwehr unter 02 51/4 92-80 44 geschaltet.
Der Bombenfund Münster wirkt sich auch auf den Verkehr aus. Die Hammer Straße wird zwischen Düesbergweg und Trauttmansdorffstraße in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet, weshalb mit deutlichen Behinderungen gerechnet werden muss. Während der Entschärfung sind außerdem mehrere Bahnverbindungen betroffen. Gesperrt werden müssen die Strecken Münster-Essen, Münster-Dortmund, Münster-Hamm und Münster-Coesfeld. Wann die Sperrungen aufgehoben werden können, hängt vom Verlauf der Entschärfung ab.
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