
Das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ läuft heute, Mittwoch, 22. Juli 2026, von 21.45 bis 22.15 Uhr im Ersten. Die neue, 30-minütige Ausgabe folgt unmittelbar auf den Thriller „Helix“. Anschließend beginnen um 22.15 Uhr die „Tagesthemen“. Im Mittelpunkt stehen steigende Gebühren in Städten und Gemeinden, die wachsende Zahl von Bankenfusionen sowie der milliardenschwere Betrug mit der Mehrwertsteuer.
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Fernsehserien
Wer die heutige Ausgabe moderiert, geht aus den verfügbaren Programmangaben des Ersten, der ARD Mediathek, von Prisma und fernsehserien.de nicht eindeutig hervor. Auch eine federführende Landesrundfunkanstalt wird für diese konkrete Sendung dort nicht genannt. Eine Zuordnung wäre deshalb nicht gesichert.
Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der finanziellen Lage der Kommunen. Zahlreiche Städte und Gemeinden müssen mit knappen Kassen umgehen. Neben den Steuereinnahmen spielen kommunale Gebühren eine wichtige Rolle. Für Bürger kann sich das beispielsweise beim Parken, bei der Kinderbetreuung, bei Friedhofsleistungen oder beim Anwohnerparkausweis bemerkbar machen.
„Plusminus“ untersucht, welche Spielräume die Kommunen bei der Festsetzung solcher Gebühren besitzen. Dabei gelten nicht für jede Leistung dieselben Vorgaben. Einige Gebühren müssen sich grundsätzlich an den tatsächlich entstehenden Kosten orientieren. In anderen Bereichen haben Städte und Gemeinden größere politische und finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Beitrag soll außerdem zeigen, wann sich Bürger gegen möglicherweise zu hohe Forderungen wehren können. Damit verbindet die Redaktion eine kommunalpolitische Finanzfrage mit konkreten Auswirkungen auf den Alltag der Verbraucher.
Prisma
Ein zweiter Schwerpunkt sind Zusammenschlüsse von Banken. Nach den veröffentlichten Programminformationen geht „Plusminus“ der Frage nach, warum der Druck auf Kreditinstitute wächst, miteinander zu fusionieren.
Für Privatkunden und kleinere Unternehmen können solche Zusammenschlüsse spürbare Folgen haben. Filialen könnten geschlossen werden, persönliche Ansprechpartner wegfallen und die Wege zu einer Beratung länger werden. Auch die regionale Kreditvergabe steht im Fokus. Gerade kleinere Betriebe sind häufig auf Banken angewiesen, die den örtlichen Markt und die wirtschaftliche Lage ihrer Kunden kennen.
Die Sendung will dabei nicht nur mögliche Nachteile darstellen. Sie fragt auch, ob Fusionen ein notwendiger Wandel sind, der wirtschaftlich stärkere Institute und neue Chancen hervorbringen kann. Dem steht der mögliche Verlust von Nähe, regionaler Verankerung und persönlicher Beratung gegenüber.
Prisma
Der dritte angekündigte Beitrag befasst sich mit Mehrwertsteuerbetrug. Kriminelle Netzwerke nutzen grenzüberschreitende Handelsgeschäfte, verschleierte Rechnungen und komplizierte Firmenkonstruktionen, um Steuern zu kassieren, die anschließend nicht an den Staat abgeführt werden.
Ein bekanntes Modell ist das sogenannte Umsatzsteuer-Karussell. Waren werden dabei zwischen Unternehmen und über Ländergrenzen hinweg gehandelt. Durch die Abfolge der Geschäfte und den Missbrauch des Vorsteuerabzugs entstehen dem Staat hohe Verluste.
Nach der Programmankündigung geht „Plusminus“ der Frage nach, wie dieses Betrugssystem funktioniert und weshalb es trotz langjähriger Erkenntnisse nicht vollständig unterbunden werden konnte. Außerdem soll der Beitrag mögliche Wege aufzeigen, mit denen sich solche Geschäfte künftig besser verhindern lassen. Das fehlende Geld steht anschließend nicht für öffentliche Aufgaben wie Schulen, Straßen oder andere staatliche Leistungen zur Verfügung.
Prisma
„Plusminus“ ist das hintergründige Wirtschaftsmagazin der ARD. Inhaltlich reicht das Spektrum von Finanzen, Gesundheit und Umwelt bis zu Mobilität, Konsum, Unternehmen und staatlicher Wirtschaftspolitik. Die Sendung richtet den Blick häufig darauf, wie wirtschaftliche Entscheidungen den Alltag von Verbrauchern, Beschäftigten und Betrieben verändern.
Das Erste
Das Magazin wird im ARD-Verbund von verschiedenen Landesrundfunkanstalten produziert. Welche Redaktion federführend ist, kann daher von Ausgabe zu Ausgabe wechseln. Zu den beteiligten Häusern gehören unter anderem WDR, SWR, MDR, HR und SR. Frühere Sendungen aus dem Jahr 2026 wurden beispielsweise vom WDR, SWR, MDR, HR und SR verantwortet. Eine einzelne, dauerhaft für alle Ausgaben zuständige Redaktion gibt es damit nicht.
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Der reguläre Sendeplatz liegt am Mittwochabend im Ersten. Die heutige Ausgabe beginnt um 21.45 Uhr und endet um 22.15 Uhr. Eine Wiederholung ist laut ARD-Programm am Donnerstagmorgen um 5 Uhr im Ersten vorgesehen. Weitere Ausstrahlungen können in den digitalen ARD-Angeboten und auf tagesschau24 folgen.
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