
Die Rosenheim-Cops heute im ZDF führen die Zuschauer in das Umfeld eines American-Football-Vereins. Am Freitag, 31. Juli 2026, läuft um 16.10 Uhr die Folge „Feste feiern, wie sie fallen“. Es handelt sich um die 491. Episode der Krimiserie und zugleich um Folge neun der 21. Staffel. Die rund 43 Minuten lange Produktion entstand 2021 und wurde erstmals im November desselben Jahres gezeigt. Das ZDF sendet somit keine Erstausstrahlung, sondern eine Wiederholung.
Im Mittelpunkt steht der Tod von Thomas Brandlmaier, dem Quarterback der „Rosenheim Strikers“. Der erfolgreiche Spieler wird erschlagen im Geräteraum des Football-Vereins gefunden. Anton Stadler und Sven Hansen übernehmen den Fall. Gespielt werden die beiden Kommissare von Dieter Fischer und Igor Jeftić.
Schon die ersten Befragungen zeigen, dass Brandlmaier innerhalb des Vereins keineswegs nur Freunde hatte. Sportliche Konkurrenz, persönliche Kränkungen und wirtschaftliche Interessen überschneiden sich. Mehrere Personen hätten einen Grund gehabt, den Quarterback aus dem Weg zu räumen. Stadler und Hansen müssen deshalb klären, welche Konflikte tatsächlich mit dem Tod zusammenhängen und welche Verdachtsmomente lediglich vom eigentlichen Geschehen ablenken.
Zu den ersten Verdächtigen gehört Marcel Tews, Trainer und Geschäftsführer der Rosenheim Strikers. Die Rolle spielt Stefan Wilkening. Brandlmaier wollte den Club offenbar verlassen. Für Tews hätte dieser Wechsel erhebliche Folgen haben können, da Sponsorengelder und laufende Verträge an den sportlichen Erfolg des Quarterbacks gekoppelt waren.
Die Ermittler erfahren zudem von einem Streit zwischen Tews und Brandlmaier. Hausmeister Ulrich Fischer, dargestellt von Jürgen Fischer, berichtet von der Auseinandersetzung. Damit rückt der Vereinschef zunächst stärker in den Fokus. Stadler und Hansen prüfen, ob der Konflikt eskaliert sein könnte oder ob jemand bewusst versucht, den Verdacht auf Tews zu lenken.
Auch Chris Erling, gespielt von Andreas Gießer, gehört zum Kreis der Verdächtigen. Er war Brandlmaiers sportlicher Rivale und hatte Aussicht darauf, dessen Position innerhalb der Mannschaft zu übernehmen. Der Konflikt reicht jedoch über den Football-Platz hinaus. Brandlmaier hatte Erling die Verlobte ausgespannt.
Damit verbindet Erling berufliche Konkurrenz mit einer persönlichen Demütigung. Für die Kommissare ergibt sich ein nachvollziehbares Motiv, doch ein Motiv allein reicht nicht aus. Sie gleichen Aussagen und zeitliche Abläufe ab und versuchen zu rekonstruieren, wer sich zur Tatzeit im Vereinsgebäude aufhielt. Dabei wird deutlich, dass mehrere Beteiligte den Ermittlern zunächst nicht die ganze Wahrheit sagen.
Ein weiterer Verdächtiger ist Jan Brandlmaier, der Bruder des Getöteten. Gespielt wird er von Pirmin Sedlmeir. Das Verhältnis zwischen den Brüdern erweist sich als angespannt. Die Ermittler müssen herausfinden, ob familiäre Konflikte eine Rolle spielten und ob Jan Brandlmaier vom Tod seines Bruders profitieren konnte.
Auch Hausmeister Ulrich Fischer wird genauer überprüft. Er kennt die Abläufe auf dem Vereinsgelände und kann sich dort weitgehend unbeobachtet bewegen. Seine Aussagen über den Streit zwischen dem Opfer und Marcel Tews machen ihn zunächst zu einem wichtigen Zeugen. Im Laufe der Untersuchung prüfen Stadler und Hansen jedoch auch, ob er selbst Informationen zurückhält. Die Aufklärung ergibt sich schließlich aus den Widersprüchen in den Aussagen, den persönlichen Verbindungen zum Opfer und der Rekonstruktion der Bewegungen im Vereinsheim.
Neben dem Mordfall erzählt die Folge eine für die Serie typische komödiantische Nebengeschichte. Polizeihauptmeister Michael „Michi“ Mohr, gespielt von Max Müller, möchte Einladungen für ein kleines Grillfest bei der Freiwilligen Feuerwehr ausdrucken lassen. Durch einen fehlgeleiteten Druckauftrag landen die Schreiben jedoch nicht wie geplant bei Miriam Stockl.
Stattdessen erreichen sie die Information des Polizeipräsidiums. Christin Lange, dargestellt von Sarah Thonig, verteilt die vermeintlichen Einladungen im gesamten Haus. Mohrs überschaubar geplante Feier droht dadurch deutlich größer zu werden als beabsichtigt. Zum Präsidiumspersonal der Episode gehören außerdem Sekretärin Miriam Stockl, gespielt von Marisa Burger, Polizeidirektor Gert Achtziger mit Alexander Duda sowie Controller Daniel Donato, dargestellt von Paul Brusa. Auch Ela Atay, gespielt von Sevda Polat, Marianne Grasegger mit Ursula Maria Burkhart und Gastwirt Jo Caspar mit Christian K. Schaeffer sind dabei.
„Feste feiern, wie sie fallen“ stammt aus der 21. Staffel und wurde 2021 produziert. Inzwischen ist die Serie deutlich weiter. Die 24. und 25. Staffel umfassen zusammen 25 neue Folgen, die seit Herbst 2025 veröffentlicht wurden. Insgesamt zählt die Reihe derzeit 601 reguläre Episoden mit einer Laufzeit von jeweils ungefähr 45 Minuten.
Parallel entstehen bereits 24 Folgen für die 26. Staffel. Zum aktuellen Ermittlerteam gehören Anton Stadler, Sven Hansen, Kilian Kaya und Julia Beck. Unterstützt werden sie von Michi Mohr, Rechtsmedizinerin Dr. Elena Dimos und Polizeisekretärin Christin Lange. Auch Gert Achtziger, Marie Hofer, Daniel Donato, Marianne Grasegger, Hannes Winkler und Dominik Meis zählen zum Ensemble.
Die Außenaufnahmen entstehen regelmäßig in Rosenheim und im oberbayerischen Umland. Weitere Drehorte befinden sich in München und Umgebung. Dadurch verbindet die Serie reale Ansichten aus der Region mit eigens eingerichteten Innenkulissen. Auch für die derzeit produzierte 26. Staffel nennt das ZDF Rosenheim, München und die umliegenden Orte als Drehregion.
„Feste feiern, wie sie fallen“ ist außerdem im Streamingangebot des ZDF vorgesehen. Einzelne ältere Folgen werden dort häufig im Zusammenhang mit ihrer erneuten Fernsehausstrahlung bereitgestellt. Die konkrete Abruffrist kann sich ändern und wird direkt beim Video angezeigt. Für neue Staffeln nennt das ZDF grundsätzlich eine Verfügbarkeit bis ein Jahr nach der Veröffentlichung der letzten Staffel-Episode.
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