
Das Hammer Fez hat am Wochenende insgesamt rund 75.000 Menschen auf die Hammer Straße in Münster gelockt. Nach Angaben des Veranstalters kamen am Samstag etwa 40.000 und am Sonntag noch einmal rund 35.000 Besucherinnen und Besucher. Die erste Ausgabe unter dem neuen Namen knüpfte an das frühere Hammer-Straßen-Fest an, setzte aber stärker auf lokale Geschäfte, Vereine, Gastronomie und Kulturschaffende. Die Festmeile zwischen Ludgeriplatz und Augustastraße war am Samstag bis Mitternacht und am Sonntag bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt war frei.
Organisiert wurde das Fest erstmals direkt von der Aktions- und Werbegemeinschaft Hammer Straße. Entlang der Strecke präsentierten sich Händler, Vereine, Künstler und Gastronomiebetriebe. Zum Programm gehörten Livemusik, DJ-Auftritte, Sport- und Kinderangebote, Streetfood, Kunsthandwerk sowie Sitzplätze ohne Verzehrpflicht. Beteiligt waren unter anderem der USC Münster, die Uni Baskets und der Schachverein SK32. Besonders am Samstagabend wurde es vor den Bühnen und Getränkeständen deutlich voller.
Am Sonntag ergänzten eine kostenlose Yoga-Einheit, weitere Bühnenauftritte und ein verkaufsoffener Sonntag das Programm. Nach Angaben des Veranstalters besuchten am zweiten Festtag noch einmal rund 35.000 Menschen die Hammer Straße. Damit erreichte das Hammer Fez an beiden Tagen zusammen eine geschätzte Besucherzahl von etwa 75.000.
Das frühere Hammer-Straßen-Fest war 2025 wegen gestiegener Sicherheitskosten ausgefallen. Für den Neustart übernahm die Werbegemeinschaft die Organisation selbst, während die Stadt unter anderem Absperrmaterial bereitstellte. Die Geschichte des Straßenfestes reicht bis ins Jahr 1987 zurück.
Der neue Name stammt aus der Masematte: „Fez“ bedeutet sinngemäß Spaß oder Vergnügen. Die Organisatoren bewerten die Neuauflage angesichts der hohen Besucherzahl als gelungen und denken bereits über eine Fortsetzung im Jahr 2027 nach. Dafür sollen weitere Sponsoren gewonnen und das lokale sowie kreative Profil der Hammer Straße weiter ausgebaut werden.
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