Allwetterzoo Münster nimmt Abschied von Leopardenkatze Bara

Trauer um Vater und seine zwei Kinder, die tot in einem Auto in Winschoten gefunden wurden.
Symbolfoto

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Münster. Im Allwetterzoo Münster ist die Leopardenkatze Bara tot. Das Tier wurde am Mittwoch, 22. April, eingeschläfert, nachdem sich sein Gesundheitszustand nach Zooangaben zuletzt deutlich verschlechtert hatte. Bara wurde 18 Jahre und zehn Monate alt und galt damit als eines der ältesten Tiere ihrer Art in wissenschaftlich geführten Zoos.

Alter und Gesundheitszustand gaben den Ausschlag

Nach Angaben des Zoos hatte Bara seit einiger Zeit mit altersbedingten Beschwerden zu kämpfen. Demnach fiel es der Leopardenkatze zuletzt zunehmend schwer, zu klettern. Schmerzmittel hätten die Probleme zunächst noch abgefedert, in den vergangenen Wochen sei der Zustand aber weiter schlechter geworden.

Auch im Verhalten habe sich die Entwicklung bemerkbar gemacht. Wie der Zoo mitteilt, zog sich Bara häufiger zurück und suchte vermehrt ruhige Plätze im Innenbereich ihrer Anlage auf. Schließlich hätten Medikamente keine ausreichende Erleichterung mehr gebracht, sodass die Entscheidung zur Einschläferung getroffen worden sei.

Nachwuchs in Münster und bedrohter Bestand

Bara war im Allwetterzoo auch als Muttertier bekannt. 2011 brachte sie in Münster das Weibchen Charlene zur Welt. Dieses Tier lebt heute im Zoo Jihlava in Tschechien und hat dort ebenfalls Nachwuchs bekommen.

Der Persische Leopard zählt nach Angaben des Zoos zu den am stärksten bedrohten Großkatzen. Vorkommen gibt es demnach nur noch in einzelnen Regionen des Kaukasus sowie in einer größeren Population im Iran. Der Allwetterzoo Münster gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die diese Tiere halten.

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