
Münster. Die Stadt Münster setzt ein klares Signal: Weniger Parkplätze in der Altstadt. Mit einer neuen Parkordnung soll die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt spürbar steigen. Ab Ende September werden an zentralen Straßen wie Drubbel, Roggenmarkt, Bogenstraße und Spiekerhof Stellflächen nach und nach abgebaut. Ziel ist es, die Innenstadt attraktiver und sicherer für Fußgängerinnen, Radfahrer und Besucher zu machen.
Der Rat der Stadt Münster hatte bereits im Juni 2024 beschlossen, die Parkordnung in der Altstadt grundlegend zu verändern. Nun setzt die Verwaltung diesen Beschluss Schritt für Schritt um. Betroffen sind vor allem die Straßen Drubbel, Roggenmarkt, Spiekerhof und Bogenstraße, wo bisher zahlreiche Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt wurden.
Wichtige Ausnahmen bleiben bestehen: Parkflächen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Lieferdienste sowie Pflege- und Servicedienste werden weiterhin zur Verfügung stehen. Zusätzlich plant die Stadt sogenannte Hol- und Bringzonen, die mit einem eingeschränkten Halteverbot ausgeschildert werden.
Die Entscheidung wurde nicht allein von der Verwaltung getroffen. Vertreterinnen und Vertreter des Viertelvereins Kiepenkerl e.V., das Amt für Mobilität und Tiefbau, das Ordnungsamt sowie Münster Marketing haben die künftige Regelung nach einer gemeinsamen Begehung festgelegt. Dabei stand immer im Vordergrund, wie die Aufenthaltsqualität in der Altstadt Münster verbessert werden kann.
Bereits jetzt gilt eine Zufahrtsbeschränkung ab der Rothenburg in Richtung Drubbel und Roggenmarkt. Darüber hinaus prüft die Stadt, ob zusätzliche Fahrradstellplätze geschaffen und mehr Grünpflanzen aufgestellt werden können.
Um die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren, werden ab dem 22. September mobile Hinweistafeln an Drubbel und Bogenstraße aufgestellt. Nach einer Eingewöhnungsphase will die Stadt die neuen Regelungen überprüfen und bei Bedarf anpassen.
Mit der Umsetzung verschwinden insgesamt 23 bewirtschaftete Parkplätze. Das bedeutet zwar weniger Einnahmen aus Parkgebühren, eröffnet aber neue Möglichkeiten für eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums.
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