
Münster. Der geplante Edeka-Neubau in Sprakel nimmt politisch und städtebaulich Form an. An der Sprakeler Straße soll der bestehende Markt durch ein neues Gebäude mit größerer Verkaufsfläche ersetzt werden. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Stadtteils, denn östlich des Standorts entsteht mit Sprakel-Ost ein neues Wohnquartier mit rund 134 Wohneinheiten und einer Kita.
Nach den bislang bekannten Planungen soll der bestehende Markt abgerissen und unter Einbeziehung eines südlich angrenzenden Grundstücks neu errichtet werden. Vorgesehen ist ein eingeschossiger Neubau mit rund 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Damit wäre der Standort deutlich größer als bisher ausgelegt. Geplant ist außerdem, die Stellplätze sowohl zur Sprakeler Straße hin als auch südlich des künftigen Gebäudes anzuordnen.
Vor dem eigentlichen Bau sind allerdings noch formale Beschlüsse nötig. Für das Areal müssen die planungsrechtlichen Voraussetzungen angepasst werden. Nach den bislang bekannten Informationen soll der Rat der Stadt Münster im Mai über die nächsten Schritte entscheiden. Aus dem politischen Raum gibt es bereits Zustimmung für das Vorhaben.
Der Standort des Marktes gewinnt auch deshalb an Bedeutung, weil sich das Umfeld in den kommenden Jahren deutlich verändern wird. Die Stadt Münster hat für Sprakel-Ost ein Wohngebiet mit rund 134 Wohneinheiten vorgesehen. Geplant sind etwa 88 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie rund 46 Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser. Hinzu kommt eine viergruppige Kita. Die neuen Straßen im Quartier heißen bereits Storchenweg und Eisvogelweg.
Damit wird deutlich, dass der Neubau des Marktes nicht isoliert betrachtet wird, sondern Teil einer größeren Entwicklung im Stadtteil ist. Auch das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt betont die Bedeutung einer wohnortnahen Grundversorgung in Sprakel. Ein modernerer Markt könnte daher nicht nur den bisherigen Standort sichern, sondern auch den zusätzlichen Bedarf durch das neue Wohnquartier auffangen. Offen bleibt bislang, wann Abriss und Neubau tatsächlich beginnen und wie die Versorgung während der Bauphase konkret organisiert wird.
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