VAR-Protest im Preußenstadion kostet den SCP 16.800 Euro

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Die Preußen Münster VAR-Strafe steht fest: Der Fußballverein muss wegen des Stromausfalls am Videomonitor und wegen Pyrotechnik beim Heimspiel gegen Hertha BSC insgesamt 16.800 Euro zahlen. Das DFB-Sportgericht verhängte nach einer mündlichen Verhandlung zwei Geldstrafen.

DFB ahndet Eingriff am Videomonitor

Auf den Vorfall am 8. März entfällt eine Strafe von 15.000 Euro. Kurz vor der Halbzeit hatte Schiedsrichter Felix Bickel eine umstrittene Szene zwischen Münsters Niko Koulis und Herthas Michael Cuisance am Bildschirm überprüfen sollen.

Bevor der Schiedsrichter den Monitor erreichte, überwanden zwei vermummte Zuschauer nach den vorliegenden Berichten eine Absperrung und unterbrachen die Stromversorgung des Geräts. Die Aktion war zuvor mit einem Banner angekündigt worden, das sich gegen den Einsatz des Videoassistenten richtete.

Die fehlende Verbindung zum Bildschirm verhinderte die Entscheidung allerdings nicht. Die Videoassistenten bewerteten die Szene ohne eine zusätzliche Kontrolle durch Bickel. Hertha BSC erhielt einen Elfmeter, den Fabian Reese in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zur 1:0-Führung verwandelte.

Weitere Geldstrafe wegen Pyrotechnik

Zusätzlich muss Preußen Münster 1.800 Euro wegen des Einsatzes von Pyrotechnik während derselben Begegnung zahlen. Damit summieren sich die vom DFB-Sportgericht ausgesprochenen Strafen auf 16.800 Euro.

Sportlich endete das Spiel ebenfalls ohne Erfolg für den SCP. Hertha BSC gewann die Zweitliga-Partie im Preußenstadion mit 2:1. Die Protestaktion gegen den VAR hatte somit weder Einfluss auf die Elfmeterentscheidung noch auf den Ausgang der Begegnung.

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