Flug nach Antalya: Bundespolizei stoppt zwei Gesuchte am FMO

Bundespolizisten vollstrecken am Flughafen Münster/Osnabrück zwei Haftbefehle. Ein Mann zahlt, der andere muss in Haft.
Foto: Pixabay, hpgruesen

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Greven. Bei Ausreisekontrollen am Flughafen Münster/Osnabrück hat die Bundespolizei zwei gesuchte Männer festgestellt. Beide wollten in die Türkei nach Antalya fliegen. In einem Fall konnte der Reisende nach der Zahlung einer offenen Geldstrafe weiterfliegen, im anderen endete die Kontrolle mit der Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

30-Jähriger zahlt 1.600 Euro noch am Flughafen

Am frühen Donnerstagmorgen, 17. September, kontrollierten Bundespolizisten einen 30 Jahre alten rumänischen Staatsangehörigen vor seinem Abflug nach Antalya. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Krefeld vorlag.

Das Amtsgericht Krefeld hatte den Mann bereits im Dezember 2024 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro verurteilt. Weil die Summe nicht gezahlt worden war, wurde später ein Haftbefehl erlassen.

Der 30-Jährige beglich die noch offene Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro direkt am Flughafen. Damit konnte er eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden und anschließend seine Reise fortsetzen.

Zweiter Gesuchter muss ins Gefängnis

Bereits am Dienstag, 15. September, hatten die Beamten am Flughafen Münster/Osnabrück einen weiteren gesuchten Mann kontrolliert. Auch der 52 Jahre alte rumänische Staatsangehörige wollte nach Angaben der Bundespolizei in die Türkei reisen.

Gegen ihn lag ebenfalls ein Haftbefehl vor. Hintergrund war eine Verurteilung des Amtsgerichts Tiergarten aus dem September 2025 wegen Raubes. Dabei war eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verhängt worden.

25 Tage Ersatzfreiheitsstrafe

Da der 52-Jährige den geforderten Betrag auch bei der Kontrolle am Flughafen nicht bezahlen konnte, nahmen ihn die Bundespolizisten fest. Anschließend wurde er zur Verbüßung einer 25-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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