Schwerer A33-Unfall bei Osnabrück: Autofahrer lebensgefährlich verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein schwerer Unfall auf der A33 bei Osnabrück hat am Donnerstagmorgen den Verkehr in Richtung Bielefeld zum Erliegen gebracht. Im stockenden Verkehr kollidierten nach ersten Angaben der Polizei mehrere Fahrzeuge. Ein Auto wurde dabei unter einen Sattelzug geschoben. Die Person am Steuer wurde eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Autobahn ist zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und der Anschlussstelle Harderberg vollständig gesperrt.

Auto wird bei Auffahrunfall unter Sattelzug geschoben

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagvormittag auf der A33 in Fahrtrichtung Bielefeld. Nach den bislang bekannten Erkenntnissen herrschte auf dem betroffenen Streckenabschnitt stockender Verkehr. Dabei fuhr ein Fahrzeug auf einen vorausfahrenden Pkw auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieses Auto nach vorne geschoben und geriet unter einen Sattelzug. Damit waren insgesamt drei Fahrzeuge in das Unfallgeschehen verwickelt.

Die Person in dem zwischen den Fahrzeugen eingeklemmten Pkw erlitt nach Angaben der Polizei lebensgefährliche Verletzungen. Weitere gesicherte Angaben zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor. Auch Alter oder Geschlecht der betroffenen Personen waren zunächst nicht offiziell bekanntgegeben worden.

Zu den Ursachen des Auffahrunfalls gab es ebenfalls zunächst keine gesicherten Angaben. Ob beispielsweise die Verkehrssituation unmittelbar vor der Kollision eine Rolle spielte oder weitere Faktoren hinzukamen, blieb offen.

Rettungskräfte und Hubschrauber an der Unfallstelle

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem größeren Aufgebot auf die Autobahn aus. Wegen der schweren Verletzungen wurde zudem ein Rettungshubschrauber angefordert. Am Vormittag teilte die Polizei mit, dass sich dieser auf dem Weg zur Unfallstelle befand.

Im Mittelpunkt des Einsatzes stand zunächst die Versorgung und Befreiung der im Fahrzeug eingeklemmten Person. Nähere amtliche Angaben dazu, wie lange die technische Rettung dauerte oder in welches Krankenhaus die verletzte Person gebracht wurde, lagen zunächst nicht vor.

Die Vollsperrung war auch erforderlich, um den Rettungskräften ausreichend Platz zu verschaffen und die Unfallstelle anschließend untersuchen und räumen zu können. Nach schweren Kollisionen mit mehreren Fahrzeugen müssen zudem beschädigte Autos geborgen und gegebenenfalls ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigt werden.

A33 zwischen Osnabrück-Süd und Harderberg gesperrt

Die Verkehrslage verschärfte sich bereits am Morgen deutlich. Die Verkehrszentrale Niedersachsen führte die A33 in Fahrtrichtung Bielefeld zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und Harderberg als gesperrt. Bereits gegen 8.14 Uhr waren zwischen Osnabrück-Fledder und Harderberg rund drei Kilometer Stau gemeldet worden. Später wurde die komplette Sperrung des betroffenen Abschnitts erfasst.

Autofahrer müssen damit im südlichen Osnabrücker Raum mit erheblichen Behinderungen rechnen. Eine konkrete, eigens für den Unfall eingerichtete amtliche Umleitungsstrecke war am späten Donnerstagvormittag zunächst nicht veröffentlicht worden. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich deshalb möglichst weiträumig umfahren.

Wie lange die Vollsperrung bestehen bleibt, war zunächst offen. Nach Angaben der Polizei könnten sich die Aufräumarbeiten bis in den späten Nachmittag ziehen. Ein verbindlicher Zeitpunkt für die Freigabe der Fahrbahn wurde zunächst nicht genannt.

Zusätzliche Einschränkung an der Anschlussstelle Borgloh

Unabhängig von dem Unfall bestehen auf der A33 derzeit weitere Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten. Seit Donnerstagmorgen ist nach Angaben der Autobahn GmbH die Abfahrt Borgloh/Kloster Oesede in Fahrtrichtung Bielefeld gesperrt. Diese Baustellensperrung soll planmäßig bis Donnerstag, 24. September, um 22 Uhr dauern. Grund sind Sanierungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Harderberg und Hilter.

Für die Baustelle sieht die Autobahn GmbH eine Umleitung über benachbarte Anschlussstellen vor. Diese bereits bestehende Einschränkung kann die Verkehrssituation südlich von Osnabrück zusätzlich erschweren, solange auch der Unfallabschnitt nicht befahrbar ist.

Die angekündigte längerfristige Sperrung der Auffahrt Harderberg in Richtung Bielefeld beginnt dagegen erst am Samstag, 19. September. Sie steht nicht im Zusammenhang mit dem aktuellen Unfall.

Ermittlungen zum genauen Unfallablauf laufen

Die Polizei muss nun den genauen Ablauf der Kollision rekonstruieren. Fest steht nach den ersten Angaben, dass sich der Zusammenstoß im stockenden Verkehr ereignete und ein Pkw durch den Aufprall eines nachfolgenden Fahrzeugs unter den vorausfahrenden Sattelzug geschoben wurde.

Weitere Einzelheiten zur Geschwindigkeit der beteiligten Fahrzeuge, zu möglichen Bremsmanövern oder zur Ursache des Auffahrens waren zunächst nicht bestätigt. Ebenso lagen am Vormittag noch keine abschließenden Angaben über den Gesundheitszustand der lebensgefährlich verletzten Person vor.

Bis zum Abschluss der Rettungs-, Ermittlungs- und Bergungsarbeiten bleibt für Autofahrer vor allem die Vollsperrung der A33 in Richtung Bielefeld entscheidend. Wann der Verkehr zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und Harderberg wieder freigegeben werden kann, hängt vom weiteren Verlauf der Arbeiten an der Unfallstelle ab.

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