
Gingst. Wegen einer starken Rauchentwicklung in einem Mehrparteienhaus ist es in der Nacht zum Samstag in Gingst auf Rügen zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde der Einsatz am 04.07.2026 gegen 00:30 Uhr im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptreviers Bergen ausgelöst. Ursache war Rauch, der aus einer Wohnung in dem Wohnhaus austrat.
Insgesamt waren 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich West-Rügen im Einsatz. Gemeinsam mit Beamten des Polizeihauptreviers Bergen gelang es, alle fünf Mietparteien des Hauses vollständig zu evakuieren. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Auch am Mietobjekt entstand kein Sachschaden.
Die Einsatzkräfte mussten in der Nacht schnell handeln, weil sich die starke Rauchentwicklung in einem bewohnten Mehrparteienhaus bemerkbar gemacht hatte. Feuerwehr und Polizei arbeiteten nach Angaben der Behörden mit vereinten Kräften zusammen, um die Bewohner des Hauses in Sicherheit zu bringen.
Alle fünf Mietparteien konnten aus dem Gebäude gebracht werden. Damit wurde das Wohnhaus vollständig evakuiert. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viele Personen insgesamt betroffen waren. Auch zu möglichen Einschränkungen in der Umgebung wurden keine weiteren Informationen genannt.
Besonders kritisch war die Situation in der Wohnung, aus der die Rauchentwicklung ausging. Zu dieser Wohnung mussten sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt verschaffen. Der dortige Mieter sollte aus der Gefahr gebracht werden.
Der Mieter, von dem die Rauchentwicklung ausging, wies nach Polizeiangaben einen Atemalkoholwert von 2,20 Promille auf. Er wurde zunächst kurzzeitig medizinisch betreut. Eine ambulante Behandlung war anschließend jedoch nicht erforderlich.
Aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes und der starken Alkoholisierung entschieden die Einsatzkräfte, den Mann zum Schutz seiner eigenen Person in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde deshalb in das Polizeihauptrevier Bergen gebracht.
Die Polizei spricht in ihrer Mitteilung von dem Verursacher der Rauchentwicklung. Hinweise auf verletzte Personen liegen nicht vor. Auch der betroffene Mieter musste nach der medizinischen Erstbetreuung nicht weiter ambulant behandelt werden.
Als Ursache der starken Rauchentwicklung wurde ein Elektrogerät auf einer eingeschalteten Herdplatte festgestellt. Weitere Angaben zu dem Gerät oder zu den genauen Umständen machte die Polizei nicht.
Trotz der starken Rauchentwicklung blieb der Einsatz nach den bisher bekannten Informationen ohne Verletzte und ohne Sachschaden am Mietobjekt. Die Evakuierung des Mehrparteienhauses konnte vollständig durchgeführt werden.
Der Einsatz zeigt, wie schnell eine eingeschaltete Herdplatte in Verbindung mit einem darauf befindlichen Gegenstand zu einer gefährlichen Situation führen kann. Im konkreten Fall konnten Feuerwehr und Polizei die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen und den betroffenen Mieter aus seiner Wohnung holen.
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