
A E I O U Das schnelle Alphabet der Liebe ist am 10. Mai 2026 ab 23:35 Uhr im Ersten zu sehen. Der deutsch-französische Film der Regisseurin Nicolette Krebitz feierte 2022 seine Weltpremiere auf der Berlinale und erzählt eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten. Sophie Rois und Milan Herms spielen die ungleichen Hauptfiguren in dieser zärtlichen, eigensinnigen Romanze.
Anna ist eine alternde Schauspielerin, die vor einem Berliner Nachtclub Opfer eines Taschendiebstahls wird. Kurz darauf begegnet sie dem jungen Täter wieder: Adrian ist ein Waisenkind und gilt als schwieriger Fall. In der Folge soll Anna ihm Sprachunterricht erteilen — eine ungewöhnliche Vereinbarung, die sich allmählich in etwas ganz anderes verwandelt. In den Stunden des Unterrichts kommen sich Anna und Adrian näher, treffen sich zu gemeinsamen Abendessen oder Spaziergängen durch Berlin. Obwohl der Altersunterschied enorm ist und es Adrians erste Liebe ist, entscheiden sich die beiden schließlich zu einem Aufbruch. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Frankreich, wo sie einen Aufenthalt am Meer planen. Nicolette Krebitz inszeniert diese Geschichte mit einer ruhigen, beobachtenden Kamera, die die Entwicklung der Beziehung einfühlsam und ohne Klischees begleitet.
Die Hauptrolle der Anna übernimmt Sophie Rois, eine der profiliertesten deutschsprachigen Schauspielerinnen, die seit Jahrzehnten sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera überzeugt. Als ihr junges Gegenüber Adrian ist Milan Herms zu sehen, der beim Dreh kaum Filmerfahrung mitbrachte und dennoch eine bemerkenswert authentische Leistung zeigt. Besetzt sind außerdem Udo Kier als Michel, Lilith Stangenberg als Leah, Laura Tonke, Bernhard Schütz und Nicolas Bridet als Inspector Gregori. Die Chemie zwischen Rois und Herms trägt den Film ebenso wie Krebitz sensible Blick auf ihre Figuren. Fans des anspruchsvollen deutschen Gegenwartskinos werden an dem Film Freude haben. Wer bereits den Tatort heute Abend im Ersten verfolgt hat, findet mit A E I O U einen stimmungsvollen Abschluss des ARD-Abends.
A E I O U Das schnelle Alphabet der Liebe wurde 2022 im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt und erhielt dort ein geteiltes, aber interessiertes Kritikecho. Krebitz, die bereits mit ihrem Vorgängerfilm Wild internationale Aufmerksamkeit erzielte, setzt in A E I O U auf eine ähnlich unbeirrte Erzählhaltung: Die Regisseurin interessiert sich weniger für gesellschaftliche Bewertungen ihrer Protagonisten als für die innere Logik ihrer Gefühle. Der Film wurde als deutsch-französische Koproduktion realisiert und in Berlin sowie an der französischen Atlantikküste gedreht. Das ARD-Programm am heutigen Abend bietet mit dem Film eine willkommene Alternative zum kommerziellen Mainstream. Auch im Bereich des politischen Talks war der Abend vielfältig: Caren Miosga diskutierte heute im Ersten über SPD-Vertrauen und AfD-Stärke.
Der Film überzeugt durch seine Bereitschaft, eine unkonventionelle Liebesgeschichte ohne falsche Romantik zu erzählen. Nicolette Krebitz interessiert sich für die Grenzgänge ihrer Figuren — soziale Grenzen, Altersgrenzen, die Grenzen des Erlaubten und des Verständlichen. Sophie Rois trägt den Film mit einer Präsenz, die keine Erklärungen braucht. Milan Herms gelingt es, Adrians Rauheit und Verletzlichkeit gleichzeitig spürbar zu machen. A E I O U Das schnelle Alphabet der Liebe ist kein Film, der gefallen will — aber er hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die Ausstrahlung im Ersten am 10. Mai 2026 um 23:35 Uhr bietet die Möglichkeit, diesen besonderen deutschen Film einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Quellen: Wikipedia, Berlinale, filmstarts.de, Das Erste
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