
Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück und wird in der kommenden Saison als Co-Trainer arbeiten. Der frühere Abwehrspieler ergänzt damit das Trainerteam von Cheftrainer René Wagner. Für den FC ist die Personalie auch ein Schritt in der weiteren Strukturierung nach dem gesicherten Klassenerhalt in der Bundesliga. Wagner hatte die Mannschaft im Frühjahr übernommen und bleibt nach der Rettung als Cheftrainer im Amt. Kevin McKennas Verpflichtung bringt dem Trainerteam einen Assistenten, der den Verein, die Bundesliga und die Arbeit in Traditionsvereinen aus verschiedenen Rollen kennt.
Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Rückkehr mit McKennas Erfahrung als Co-Trainer in der Bundesliga und bei mehreren Traditionsvereinen. Zugleich kennt McKenna den 1. FC Köln aus seiner eigenen Vergangenheit sehr genau. Diese Kombination dürfte für den Verein besonders wichtig sein, weil nach einer schwierigen Saison Stabilität im Trainerteam gefragt ist. Offiziell bestätigt war zunächst die Einbindung McKennas als Co-Trainer. Weitere Details zur genauen Aufgabenverteilung innerhalb des Trainerstabs wurden zunächst nicht umfassend öffentlich gemacht.
McKenna ist beim 1. FC Köln kein externer Neuzugang, sondern ein Rückkehrer mit langer Vereinsgeschichte. Als Spieler stand der gebürtige Kanadier von 2007 bis 2014 für Köln auf dem Platz. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er auch im Nachwuchs und später im Profibereich des Vereins. Bereits unter Steffen Baumgart gehörte McKenna zum Trainerteam der Kölner. In dieser Zeit arbeitete er auch mit René Wagner zusammen. Diese gemeinsame Vergangenheit erleichtert nun den erneuten Einstieg in den Stab.
McKenna und Wagner kennen sich nicht nur aus Köln. Beide waren auch in Trainerteams unter Steffen Baumgart beim Hamburger SV und beim 1. FC Union Berlin tätig. Für Wagner ist die Rückkehr McKennas deshalb mehr als eine reine Ergänzung auf dem Papier. Der Cheftrainer bekommt einen Assistenten, dessen Arbeitsweise ihm vertraut ist und der die Abläufe im Profifußball kennt. Für den FC kann das in der Vorbereitung auf die neue Saison wichtig werden, weil nach dem Klassenerhalt nicht nur der Kader, sondern auch der sportliche Rahmen gefestigt werden muss.
Der 1. FC Köln geht nach dem Verbleib in der Bundesliga in eine Phase, in der Kontinuität und klare Rollen wichtig sind. McKennas Rückkehr passt zu einem Kurs, der Erfahrung, Vereinsnähe und Bundesliga-Praxis verbindet. Der frühere FC-Profi bringt nicht nur fachliche Arbeit auf dem Trainingsplatz mit, sondern auch Kenntnis über das Umfeld eines Klubs, bei dem Erwartungshaltung und Druck traditionell hoch sind. Für Köln ist die Personalie deshalb kein spektakulärer Neuanfang, sondern eine gezielte Ergänzung im bestehenden Trainerteam.
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