Ferati geht: Waldhof Mannheim sortiert Kader neu

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Waldhof bestätigt weitere Abgänge vor der neuen Saison

Der SV Waldhof Mannheim stellt den Kader vor der Saison 2026/27 weiter um. Der Drittligist hat weitere Personalentscheidungen bekanntgegeben und dabei mehrere Abgänge bestätigt. Neben den bereits feststehenden Wechseln von Janne Sietan zu Rot-Weiss Essen und Niklas Hoffmann zur U21 des 1. FC Köln verlassen auch die Leihspieler Olu Ogbemudia und Sanoussy Ba den Verein. Ogbemudia kehrt zu Union Berlin zurück, Ba zu Eintracht Braunschweig. Zudem enden die Verträge von Sascha Voelcke, Seyhan Yigit, Rico Benatelli, Arianit Ferati, Samuel Abifade und Emmanuel Iwe.

Arianit Ferati steht im Mittelpunkt der Personalie

Besonders auffällig ist der Abschied von Arianit Ferati. Der offensive Mittelfeldspieler war bereits 2021 einmal vom Waldhof verabschiedet worden, kehrte im Januar 2025 aber nach Mannheim zurück. Insgesamt kam Ferati im SVW-Trikot auf 42 Einsätze, vier Tore und elf Vorlagen. In der abgelaufenen Saison gehörte er zu den Spielern, die dem Mannheimer Spiel im offensiven Mittelfeld Struktur und Kreativität geben konnten. Nach kicker-Angaben steht Ferati in seiner Karriere bei 107 Drittliga-Einsätzen und 13 Toren.

Mehrere Rollen im Kader werden frei

Der Umbruch betrifft nicht nur Ergänzungsspieler. Samuel Abifade war drei Jahre für Mannheim aktiv und kam in 97 Spielen auf 16 direkte Torbeteiligungen. Sascha Voelcke verlässt den Verein nach zwei Spielzeiten, Seyhan Yigit und Rico Benatelli gehörten seit 2025 zum Kader. Emmanuel Iwe war vor der Saison aus Sandhausen gekommen, konnte sich in Mannheim aber nicht dauerhaft durchsetzen. Damit verliert Waldhof auf mehreren Positionen Breite, Erfahrung und Alternativen für die kommende Drittliga-Spielzeit.

Wardak, Sietan und Hoffmann waren bereits geklärt

Unabhängig von der Sammelmeldung hatte Waldhof auch den Wechsel von Yusuf Wardak bestätigt. Der 20-Jährige schließt sich Energie Cottbus an, nachdem sich beide Vereine auf einen Transfer verständigt hatten. Wardak war 2024 nach Mannheim gekommen und hatte ein Pflichtspiel für den SVW absolviert, zuletzt spielte er in der Rückrunde für den VfB Lübeck. Sietan hatte nach 66 Einsätzen für Waldhof ein Verlängerungsangebot abgelehnt und bei Rot-Weiss Essen unterschrieben. Hoffmann wechselt nach zwei Jahren in Mannheim zum 1. FC Köln II.

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Kaderplanung unter neuem Trainer nimmt Form an

Die Abgänge fallen in eine Phase, in der Waldhof auch sportlich einen Neustart vorbereitet. Rui Mota wurde Mitte Juni als neuer Cheftrainer vorgestellt. Der Portugiese folgt auf Luc Holtz, der nach der Saison zum FC Metz wechselte. Für Mannheim bedeutet das: Die Mannschaft wird nicht nur personell verändert, sondern auch auf eine neue sportliche Handschrift ausgerichtet. In der 3. Liga ist ein solcher Schnitt nicht ungewöhnlich, weil auslaufende Verträge, Leihenden und begrenzte Kaderplätze im Sommer schnell zu größeren Bewegungen führen.

Waldhof muss Balance zwischen Erfahrung und Entwicklung finden

Für den SV Waldhof Mannheim geht es nun darum, die frei gewordenen Rollen gezielt zu besetzen. Der Verein hat bereits erklärt, dass alle weiteren Spieler einen gültigen Vertrag für die Saison 2026/27 besitzen. Damit ist der Rahmen des Kaders klarer, auch wenn weitere Bewegungen im Transferfenster nie ausgeschlossen sind. Entscheidend wird sein, wie schnell die neuen und verbliebenen Spieler unter Rui Mota zusammenfinden. Der Abschied von Ferati und mehreren weiteren Profis zeigt, dass Mannheim den Kader nicht nur punktuell korrigiert, sondern breiter neu ausrichtet.

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