
Yusuf Wardak verlässt den SV Waldhof Mannheim und schließt sich Energie Cottbus an. Der Transfer des 20 Jahre alten Offensivspielers ist von beiden Vereinen bestätigt. Waldhof teilte mit, dass sich die Klubs auf einen Wechsel verständigt haben. Bei Cottbus wird Wardak ab der neuen Saison zum Kader des Zweitliga-Aufsteigers gehören. Über Vertragslaufzeit oder mögliche Ablöse machten die Vereine keine Angaben.
Wardak war im Sommer 2024 von Rot-Weiss Frankfurt nach Mannheim gewechselt, konnte sich beim SV Waldhof aber nicht für Einsätze in der 3. Liga durchsetzen. Nach Angaben des Mannheimer Klubs absolvierte er für den Waldhof ein Pflichtspiel. In der vergangenen Saison folgten zwei Leihstationen. Zunächst spielte Wardak für Eintracht Hohkeppel, anschließend für den VfB Lübeck in der Regionalliga Nord. Dort kam er auf 13 Spiele, sechs Tore und zwei Vorlagen.
Bei Energie Cottbus wird Wardak als Spieler mit Perspektive eingeordnet. Der Verein stellte die Verpflichtung gemeinsam mit mehreren jungen Spielern vor und betonte dabei den Entwicklungsgedanken im Kader. Kaderplaner Maniyel Nergiz erklärte, man sehe großes Potenzial in Wardak. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz bezeichnete ihn als interessanten Spieler. Die Verpflichtung passt damit in eine Kaderplanung, die neben gestandenen Zugängen auch junge Profis mit Entwicklungsmöglichkeiten umfasst.
Cottbus geht nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga in eine anspruchsvolle Saison. Der Klub hatte den Aufstieg Mitte Mai mit einem 1:0 bei Jahn Regensburg perfekt gemacht und kehrt nach zwölf Jahren in die zweite Liga zurück. Für einen Aufsteiger ist die Kaderbreite ein wichtiger Faktor, weil Tempo, Physis und Belastung steigen. Wardak bringt nach seiner produktiven Rückrunde in Lübeck vor allem die Chance mit, sich über Training, Vorbereitung und mögliche Einsatzminuten an ein höheres Niveau heranzuarbeiten.
Für Waldhof Mannheim ist der Wechsel ein weiterer Schritt in der personellen Neuordnung. Wardak hatte sportlich keine feste Rolle im Ligakader gefunden. Der Transfer nach Cottbus bietet ihm nun eine neue Ausgangslage. Statt zwischen Leihen und Perspektivrolle zu pendeln, kann er sich bei einem Zweitliga-Aufsteiger neu beweisen. Dass Cottbus ihn bereits in der offiziellen Kaderübersicht als Zugang führt, zeigt zugleich, dass der Wechsel fest in die Planungen für die Saison 2026/27 aufgenommen wurde.
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