Zwei Fälle aus Lübeck: Die ARD zeigt Morden im Norden im Doppelpack

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Die ARD-Krimiserie „Morden im Norden“ ist an diesem Samstag gleich zweimal im Ersten zu sehen. Zunächst läuft die Folge „Vergebung“, anschließend folgt „Gefallene Götter“. Wer Morden im Norden heute einschaltet, bekommt zwei abgeschlossene Fälle aus der elften Staffel mit Finn Kiesewetter und Lars Englen. Beide Episoden sind Wiederholungen und wurden erstmals im April 2025 ausgestrahlt.

Morden im Norden heute: Sendezeit und Sender

Das Erste zeigt „Vergebung“ am Samstag, 25. Juli 2026, von 18:10 bis 19:00 Uhr. Direkt danach läuft „Gefallene Götter“ von 19:00 bis 19:50 Uhr. Vor dem ersten Krimi steht um 18:00 Uhr die Tagesschau im Programm. Nach der zweiten Folge folgen das Wetter vor acht und die Lottozahlen.

Beide Ausgaben dauern im Fernsehprogramm jeweils 50 Minuten. In der ARD-Zählung trägt „Vergebung“ die Folgennummer 167, „Gefallene Götter“ ist Folge 168. Innerhalb der elften Staffel handelt es sich um die Episoden elf und zwölf. Die Erstausstrahlung von „Vergebung“ erfolgte am 7. April 2025. „Gefallene Götter“ war erstmals am 14. April 2025 zu sehen.

Darum geht es in Vergebung und Gefallene Götter

In „Vergebung“ wird der Politiker Daniel Kramer in einem Lübecker Wohnviertel von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Ein Hinweis auf das Fahrzeug führt die Ermittler zu einer Kirchengemeinde. Dort stellt sich heraus, dass Kramer eine Affäre mit der 19-jährigen Djamila Bashar hatte, die von der Gemeinde unterstützt wird.

Auch Kramers Ehefrau Susanne und Djamilas Bruder Tarik geraten in den Blick der Polizei. Die Folge untersucht persönliche Abhängigkeiten, familiäre Konflikte und die Frage, wer Zugang zum Tatfahrzeug hatte, ohne die Lösung frühzeitig offenzulegen. Zu den Gastdarstellern gehören Sönke Möhring, Acelya Sezer, Baris Gul, Birte Hanusrichter und Michael Foerster.

„Gefallene Götter“ beginnt mit einem rätselhaften Vorfall im Umfeld des Lübecker Klinikums. Dr. Anna Struck, Leiterin der Chirurgie, fährt auffällig unsicher mit dem Fahrrad und wird anschließend von einem Auto erfasst. Kurz zuvor hatte sie ihrem Ehemann gesagt, sie vermute eine Vergiftung. Ein Drogentest bestätigt, dass sie unter dem Einfluss eines starken Beruhigungsmittels stand.

Finn Kiesewetter und Lars Englen prüfen daraufhin Konflikte innerhalb der Klinik. Zu den Personen mit einem möglichen Motiv zählen ein Oberarzt, dessen berufliche Zukunft gefährdet ist, und eine Mutter, deren Tochter nach einer Notoperation gestorben ist. In den Gastrollen sind unter anderem Vinzenz Kiefer, Julia Becker, Nadja Bobyleva, Luka Dimic und Leonie Brandis zu sehen.

Dieses Ermittlerteam steht im Mittelpunkt

Die zentralen Ermittler sind Finn Kiesewetter und Lars Englen. Finn wird von Sven Martinek gespielt, Ingo Naujoks übernimmt die Rolle seines Kollegen Lars. Ergänzt wird das Duo durch Nina Weiss, dargestellt von Julia E. Lenska, und Gregor Michalski, gespielt von Jonas Minthe. In beiden Folgen arbeiten die vier an unterschiedlichen Spuren und Befragungen.

Zum festen Umfeld gehören außerdem der Rechtsmediziner Dr. Henning Strahl, gespielt von Christoph Tomanek, sowie Yasmin Ahmadi. Die von Saman Giraud verkörperte Polizeipsychologin kam in der elften Staffel neu zum Team.

Die Serie verteilt die Ermittlungsarbeit regelmäßig auf mehrere Figuren. Während Finn und Lars häufig die zentralen Befragungen führen, übernehmen Nina und Gregor eigene Recherchen und verfolgen Hinweise, die für die Aufklärung der Fälle entscheidend werden können.

Drehorte und Produktion der beiden Folgen

„Morden im Norden“ spielt in Lübeck. Für die elfte Staffel wurde vom 18. April bis zum 15. November 2023 in Lübeck, Hamburg und Umgebung gedreht. Dadurch verbindet die Serie erkennbare Motive der Hansestadt mit weiteren Schauplätzen aus dem norddeutschen Raum.

Produziert wurde die Staffel von der ndF Berlin im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Bei beiden heute gezeigten Folgen führte Tanja Roitzheim Regie. Das Drehbuch zu „Vergebung“ stammt von Anke Winschewski und Marion Klann. „Gefallene Götter“ wurde von René Förder und Stephan Pächer geschrieben.

Die Produktion folgt dem etablierten Format der Reihe: ein abgeschlossener Kriminalfall pro Episode, ein festes Ermittlerensemble und wechselnde Gastdarsteller aus dem jeweiligen sozialen oder beruflichen Umfeld des Falls.

So ist die Serie einzuordnen

„Morden im Norden“ läuft seit 2012 und gehört seit Jahren zu den etablierten Krimiserien im Vorabendprogramm des Ersten. Im Zentrum stehen Tötungsdelikte in und um Lübeck, bei denen neben der eigentlichen Ermittlungsarbeit häufig familiäre Belastungen, berufliche Abhängigkeiten oder gesellschaftliche Konflikte eine Rolle spielen.

Die elfte Staffel umfasst 14 Folgen. Die heute ausgestrahlten Episoden 167 und 168 liegen damit im letzten Drittel dieser Staffel. Die Serie wurde nach diesen Fällen fortgesetzt. Die zuletzt ausgestrahlte zwölfte Staffel erreichte nach ARD-Angaben durchschnittlich rund 3,4 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,7 Prozent.

Seit April 2026 entstehen bereits zwölf weitere Folgen für die 14. Staffel. In dieser Produktionsphase erreicht das Ermittlerteam auch seinen 200. Kriminalfall. Die beiden Wiederholungen am Samstag zeigen somit zwei Fälle aus einer Phase, in der das bekannte Ensemble der elften Staffel vollständig zusammenarbeitet.

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