
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 nahe Eppenrod in Rheinland-Pfalz hat sich am Sonntag, 20. September 2026, ein Auto mehrfach überschlagen. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Köln musste für mehr als eine Stunde vollständig gesperrt werden. Der Unfall ereignete sich gegen 12.25 Uhr bei Kilometer 96,5 im Bereich der Anschlussstelle Diez.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizeiautobahnstation Montabaur war ein Opel Meriva aus dem Raum Köln auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Köln unterwegs. Das Fahrzeug geriet nach links von der Fahrbahn in den Randbereich. Der 54 Jahre alte Fahrer steuerte anschließend stark gegen. Dabei kam es auf dem mittleren Fahrstreifen zur Kollision mit einem Volvo XC 90.
Durch den Zusammenstoß geriet der Opel außer Kontrolle. Nach Polizeiangaben überschlug sich das Fahrzeug achtmal über die Fahrbahn. Schließlich blieb der Wagen mit der Front auf der Mittelschutzplanke und quer auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der ebenfalls erheblich beschädigte Volvo kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Ein Unfallzeuge stellte der Polizei ein Dashcam-Video zur Verfügung, auf dem der Ablauf des Unfalls festgehalten sein soll. Die Aufnahmen wurden von den Beamten zur weiteren Auswertung sichergestellt. Sie bilden nach den bislang veröffentlichten Angaben eine wesentliche Grundlage für die Rekonstruktion des Unfallhergangs.
Der genaue Grund dafür, weshalb der Opel zunächst nach links von der Fahrbahn geriet, war zunächst nicht näher angegeben. Zu möglichen weiteren unfallbegünstigenden Umständen gab es keine gesicherten Angaben.
Trotz der mehrfachen Überschläge wurden die beiden Insassen des Opel nach Angaben der Polizei nur leicht verletzt. Betroffen waren der 54-jährige Fahrer und seine 44 Jahre alte Beifahrerin. Beide wurden zunächst am Unfallort versorgt und anschließend vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Zu Verletzten im Volvo wurden keine Angaben gemacht. Nach den veröffentlichten Informationen blieb es damit bei den beiden leicht verletzten Insassen des Opel.
An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei bezifferte die Gesamthöhe auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Eine genauere Summe wurde zunächst nicht genannt.
Für die Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung der Fahrbahn musste die A3 in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte nach Polizeiangaben mehr als eine Stunde. Dadurch bildete sich im Sonntagsverkehr ein erheblicher Rückstau. Besonders betroffen war der Rückreiseverkehr in Richtung Köln.
Eine belastbar bestätigte Staulänge in Kilometern wurde zunächst nicht veröffentlicht. Auch eine konkrete, eigens für diesen Unfall ausgegebene weiträumige Umleitungsempfehlung war zunächst nicht bekannt.
Die Unfallstelle lag bei Kilometer 96,5 im Bereich Eppenrod. Der Abschnitt gehört zur A3-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Köln. Die Anschlussstelle Diez liegt in diesem Bereich zwischen Nentershausen und Görgeshausen. In Fahrtrichtung Köln befindet sich die Unfallstelle im Abschnitt unmittelbar westlich beziehungsweise nördlich der Anschlussstelle Diez.
Neben der Polizeiautobahnstation Montabaur waren die Freiwillige Feuerwehr Nentershausen, der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei Heiligenroth und ein Abschleppdienst im Einsatz. Zu einer technischen Rettung eingeklemmter Personen kam es nach den bislang bekannten Angaben nicht. Die beiden Verletzten konnten vor Ort medizinisch versorgt werden.
Die Einsatzkräfte mussten zugleich die Unfallstelle absichern, die beschädigten Fahrzeuge bergen und die Fahrbahn für die anschließende Freigabe vorbereiten. Wegen der Lage des Opel an der Mittelschutzplanke und der über mehrere Fahrstreifen verteilten Unfallstelle war eine vollständige Sperrung erforderlich.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten konnte der Verkehr wieder freigegeben werden. Über weitere Einschränkungen am Abend lagen zunächst keine Angaben vor.
Der Unfall traf eine der wichtigsten Autobahnverbindungen zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und dem Rheinland. Der ADAC hatte die A3 für das Wochenende vom 18. bis 20. September bereits generell zu den besonders staugefährdeten Fernstrecken gezählt. Diese Einschätzung bezog sich auf das allgemein erhöhte Wochenendverkehrsaufkommen und nicht speziell auf den Unfall bei Eppenrod.
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