Über 110 Jahre alte Alpe Mohr bei Oberstaufen brennt vollständig nieder

Bauarbeiten treffen Erdgasleitung: Häuser geräumt und Züge gestoppt
Symbolfoto

Teilen:

Ein Großbrand hat die historische Alpe Mohr bei Oberstaufen-Kalzhofen vollständig zerstört. Als die ersten Einsatzkräfte am späten Sonntagabend eintrafen, stand das mehr als 110 Jahre alte Gebäude bereits komplett in Flammen. Trotz des Einsatzes mehrerer Feuerwehren konnte die Gaststätte nicht mehr gerettet werden.

Fünf Feuerwehren bei Brand der Alpe Mohr im Einsatz

Die Meldung über das Feuer ging nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in den späten Abendstunden des 2. August 2026 bei der Integrierten Leitstelle Allgäu ein. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Oberstaufen, Thalkirchdorf, Steibis, Sibratshofen und Oberreute.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die Alpe Mohr bereits im Vollbrand. Den Feuerwehrleuten gelang es nicht mehr, eine vollständige Zerstörung des Gebäudes zu verhindern. Die als Gaststätte genutzte Alpe brannte bis auf Weiteres vollständig nieder.

Niemand bei Großbrand verletzt

Menschen kamen bei dem Feuer nach aktuellem Stand nicht zu Schaden. Die Gaststätte war zum Zeitpunkt des Brandes bereits geschlossen. Dadurch befanden sich offenbar keine Gäste oder Beschäftigten mehr in dem Gebäude.

Die Polizei geht von einem Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro aus. Eine genauere Schadenssumme steht bislang nicht fest. Neben dem Gebäude dürften auch die Einrichtung und weitere Bestandteile des Gastronomiebetriebs zerstört worden sein.

Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache

Warum das Feuer in der Alpe Mohr ausbrach, ist noch unklar. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Kempten. Angaben zu einem möglichen technischen Defekt, Fahrlässigkeit oder einer anderen Ursache liegen bislang nicht vor.

Die Polizei veröffentlichte zunächst keine weiteren Informationen zum genauen Brandverlauf. Entscheidend für die Ermittler wird unter anderem sein, ob trotz der schweren Zerstörungen noch Spuren im Bereich des mutmaßlichen Brandherdes gesichert werden können.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu