Amazon Alexa Plus: Start in Deutschland und alle Funktionen

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Grzegorz Walczak

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Amazon Alexa Plus ist seit dem 7. Mai 2026 in Deutschland verfügbar. Mit dem Start des neuen KI-Sprachassistenten läutet Amazon eine neue Ära der Sprachsteuerung ein: Alexa Plus nutzt generative Künstliche Intelligenz und soll sich grundlegend von der bisherigen Alexa unterscheiden. Wer ein Echo-Gerät besitzt, kann sich ab sofort für den Early Access anmelden und den Assistenten kostenlos testen.

Amazon Alexa Plus: Was kann der neue KI-Assistent?

Amazon Alexa Plus basiert auf generativer KI und ermöglicht erstmals echte, natürliche Gespräche mit dem Sprachassistenten. Wer einmal „Alexa“ sagt, kann anschließend weiterreden, nachfragen und das Thema wechseln, ohne den Aktivierungsnamen erneut zu nennen. Die bisherige Alexa reagierte hingegen vor allem auf einzelne, isolierte Sprachbefehle ohne Bezug zueinander.

Der neue Assistent kann außerdem eigenständig komplexe Aufgaben erledigen: Restaurantreservierungen, Kalendereinträge und die Steuerung von Smart-Home-Geräten gehören zum neuen Funktionsumfang. Alexa Plus kennt dabei die Vorlieben und Bedürfnisse der Familie und kann diese bei seinen Empfehlungen berücksichtigen. Auch für Entwickler ist der Launch bedeutsam: BMW hat angekündigt, die Alexa-Technologie als Grundlage für seinen neuen KI-Sprachassistenten im Auto zu nutzen.

Alexa Plus Preis und Verfügbarkeit in Deutschland

Während der Early-Access-Phase, die bis September 2026 läuft, ist Amazon Alexa Plus kostenlos nutzbar. Danach richtet sich der Preis danach, ob man ein Amazon-Prime-Abonnement besitzt oder nicht: Für Prime-Mitglieder soll Alexa Plus langfristig ohne Aufpreis im Abo enthalten sein. Wer kein Prime-Abo hat, zahlt nach der Testphase 22,99 Euro pro Monat.

Damit positioniert Amazon Alexa Plus klar als Premium-Produkt für seine Prime-Kundschaft in Deutschland. Das Modell ähnelt dem Ansatz anderer KI-Dienste wie ChatGPT Plus oder Google One AI Premium, die ebenfalls Monatsgebühren verlangen. Gerade in Verbindung mit dem bestehenden Prime-Abo erscheint der Preis attraktiv — zumal für die Testphase noch gar nichts bezahlt werden muss.

Welche Geräte unterstützen Amazon Alexa Plus?

Nicht alle Echo-Geräte sind kompatibel mit Alexa Plus. Ältere Echo-Modelle erhalten keinen Zugang zum neuen KI-Assistenten. Kompatibel sind hingegen aktuelle Geräte wie der Echo Show 8, der Echo Show 11, der Echo Dot Max sowie der Echo Studio. Nutzer älterer Geräte müssen also zunächst ein Upgrade vornehmen, um in den Genuss der neuen Funktionen zu kommen.

Amazon bietet den Early Access derzeit schrittweise an. Wer benachrichtigt werden möchte, sobald Alexa Plus auf seinem Gerät verfügbar ist, kann sich in der Alexa-App auf die Warteliste setzen. Der Roll-out erfolgt laut Amazon in den kommenden Wochen für immer mehr Nutzer in Deutschland.

Datenschutz: Kritik an neuer Cloud-Pflicht

Mit der Einführung von Alexa Plus schafft Amazon eine bisherige Datenschutz-Option ab. Sämtliche Sprachbefehle werden künftig automatisch zur Verarbeitung in die Cloud geschickt, eine lokale Verarbeitung auf dem Gerät ist nicht mehr vorgesehen. Das stößt laut Techmedien auf Kritik, insbesondere im deutschen Markt, der traditionell als besonders datenschutzsensibel gilt.

Ähnliche Diskussionen kennt man bereits von anderen vernetzten Geräten: Auch beim Vorwerk-Saugroboter sorgte die Cloud-Abhängigkeit für Aufsehen, nachdem Nutzer nach einer Abschaltung des Cloud-Dienstes ihre Geräte nicht mehr nutzen konnten. Datenschützer empfehlen, die Datenschutzeinstellungen in der Alexa-App regelmäßig zu überprüfen und Sprachaufzeichnungen manuell zu löschen. Wer besonders sensibel mit seinen Daten umgehen möchte, sollte die Mikrofontaste am Echo-Gerät nutzen, wenn Alexa nicht gebraucht wird.

Quellen: t-online.de, macerkopf.de, inside-digital.de, deskmodder.de, winfuture.de, techbook.de

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