Zwei Tote bei schwerem Frontalunfall auf der B252 in Hessen

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B252 bei Diemelstadt-Rhoden in Nordhessen sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden teils lebensbedrohlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stießen ein Wohnmobil und ein entgegenkommender Pkw frontal zusammen. Die Bundesstraße wurde für Rettungsarbeiten, Unfallaufnahme und Bergung vollständig gesperrt.

Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr bei Diemelstadt-Rhoden

Der Zusammenstoß geschah am Freitag, 18. September 2026, gegen 13.30 Uhr auf der Bundesstraße 252 bei Diemelstadt-Rhoden im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Unfallstelle lag nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen im Bereich der Landesstraße 3081. Die B252 verbindet dort unter anderem den Raum Warburg mit Bad Arolsen.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war das Wohnmobil in Richtung Korbach unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam es zur frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Pkw. Wie genau die beiden Fahrzeuge auf Kollisionskurs gerieten, war zunächst offen. Die Polizei zog zur Untersuchung des Unfallhergangs auch einen Gutachter hinzu.

Angaben zu einem möglichen Fahrfehler, zur Geschwindigkeit der Fahrzeuge oder zu anderen denkbaren Ursachen lagen zunächst nicht vor.

Zwei Menschen im Pkw sterben

Nach den ersten offiziellen Erkenntnissen befanden sich mindestens vier Menschen in dem Pkw. Zwei Mitfahrer erlitten bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen. Zwei weitere Insassen des Autos wurden ebenso wie der Fahrer des Wohnmobils schwer beziehungsweise teilweise lebensbedrohlich verletzt. Damit waren nach dem zunächst veröffentlichten Stand insgesamt fünf Menschen an dem Unfall beteiligt.

Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft der Beteiligten veröffentlichte die Polizei zunächst nicht. Hintergrund war, dass Angehörige der Verstorbenen zu diesem Zeitpunkt noch nicht verständigt worden waren. Damit lagen zunächst auch keine belastbaren Altersangaben zu den fünf Beteiligten vor.

Die Polizei bat in diesem Zusammenhang darum, bei Bildern von der Unfallstelle Rücksicht auf die noch ausstehende Benachrichtigung der Angehörigen zu nehmen.

Rettungshubschrauber an der Unfallstelle

Für die Versorgung der Schwerverletzten waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Die Polizei bestätigte, dass Verletzte mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Ein Bericht direkt von der Unfallstelle nannte zudem den Rettungshubschrauber Christoph 7, der auf der B252 gelandet sei. Demnach war außerdem ein zweiter Rettungshubschrauber nachgefordert worden. Auch mehrere Notarzteinsatzwagen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und aus dem benachbarten Warburg waren dem Bericht zufolge alarmiert. Die spätere Polizeimitteilung bestätigte allerdings lediglich den Transport mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen.

Vor Ort waren nach dem Lokalbericht zudem Kräfte der Feuerwehren aus Diemelstadt und Bad Arolsen im Einsatz. In einer frühen Phase des Einsatzes war von mehreren in den Fahrzeugen eingeklemmten Menschen die Rede. Die Feuerwehrkräfte arbeiteten demnach daran, die Betroffenen aus den Unfallfahrzeugen zu befreien. Ein eigener weitergehender behördlicher Bericht der Feuerwehr mit abschließenden Angaben zum technischen Rettungseinsatz lag zunächst nicht vor.

B252 zwischen Rhoden und Rießen voll gesperrt

Die B252 wurde unmittelbar nach dem Unfall in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Verkehrsmeldungen führten die Sperrung zwischen Diemelstadt-Rhoden und Rießen ab etwa 13.46 Uhr. Grund waren neben dem Rettungseinsatz die umfangreiche Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsmaßnahmen.

Die Polizei erklärte am Nachmittag, dass ein Ende der Vollsperrung zunächst nicht absehbar sei. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiträumig umfahren. Auch mehrere Stunden nach dem Zusammenstoß liefen die Ermittlungen an der Unfallstelle weiter.

Eine Verkehrsmeldung führte die Strecke am Nachmittag weiterhin als in beiden Richtungen gesperrt. Ein dort angezeigter technischer Prognosezeitraum bis zum 21. September war nicht als bestätigte tatsächliche Dauer der Unfall-Sperrung zu verstehen. Von der Polizei gab es zunächst keinen konkreten Zeitpunkt für die Freigabe der B252.

Gutachter soll genauen Unfallhergang klären

Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Polizei in Nordhessen. Neben der Spurensicherung an den beiden Fahrzeugen soll ein Gutachter dazu beitragen, den Ablauf der Kollision zu rekonstruieren. Welche Erkenntnisse sich daraus ergeben, war am Freitagnachmittag noch offen.

Auch zur Frage, weshalb das Wohnmobil und der Pkw frontal zusammenstießen, gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass das Wohnmobil nach den ersten Erkenntnissen in Richtung Korbach fuhr und mit dem entgegenkommenden Auto kollidierte.

Der Unfall führte damit zu einem größeren Rettungs- und Bergungseinsatz auf einer wichtigen Bundesstraßenverbindung im Norden Hessens. Für den Verkehr blieb vor allem die Vollsperrung zwischen Rhoden und Rießen relevant. Wann die Bundesstraße wieder vollständig freigegeben werden konnte, war zunächst nicht bekannt.

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