
Der CDU Wirtschaftstag 2026 findet am 4. und 5. Mai 2026 im JW Marriott Hotel in Berlin statt. Es ist bereits die 62. Auflage dieser wichtigen Veranstaltung des Wirtschaftsrats der CDU – und sie gilt als eines der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Gipfeltreffen in Deutschland und Europa. In diesem Jahr stehen die digitale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, die Rolle Europas in der globalen Technologiebranche sowie der Abbau von Bürokratie im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat 2026 zum wirtschaftspolitischen Prioritätsjahr erklärt. Auf dem Wirtschaftstag wird er am zweiten Veranstaltungstag die Abschlussrede halten – ein klares Signal, dass die Bundesregierung die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sucht. Neben Merz ist Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche als zentrale Protagonistin der Konferenz dabei.
Reiche, die seit dem Amtsantritt der neuen Bundesregierung das Wirtschafts- und Energieministerium leitet, setzt auf einen wirtschaftsfreundlichen Kurs: Investitionen sollen angekurbelt, Genehmigungsverfahren beschleunigt und die Rahmenbedingungen für Unternehmen grundlegend verbessert werden. Die Botschaft des CDU-geführten Kabinetts ist klar: Deutschland braucht einen Neustart – und der muss jetzt beginnen.
Auch Digitalminister Dr. Karsten Wildberger nimmt an der Veranstaltung teil. Damit sind gleich drei Schlüsselressorts der Bundesregierung auf dem Wirtschaftstag vertreten – ein Zeichen für die politische Bedeutung der Konferenz. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sowie Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, runden das politische Teilnehmerfeld ab.
Im Fokus des CDU Wirtschaftstag 2026 stehen vor allem die Zukunftsthemen der deutschen Wirtschaft: Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien, Halbleiter und Cybersicherheit. Gerade im internationalen Wettbewerb mit den USA und China sieht der Wirtschaftsrat erheblichen Nachholbedarf bei der digitalen Infrastruktur und Innovationsfähigkeit. Deutschland müsse aufholen – oder riskiere, den Anschluss dauerhaft zu verlieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der konkreten Unterstützung von Startups, Forschungseinrichtungen und dem deutschen Mittelstand. Viele mittelständische Unternehmen klagen über hohe Energiekosten, zu viel Bürokratie und einen eklatanten Rückstand bei der Digitalisierung. Die Bundesregierung will hier mit gezielten Förderprogrammen und einer Reform der Verwaltungsverfahren gegensteuern.
Auf europäischer Ebene spricht Portugals Premierminister Luís Montenegro über die Rolle der EU in der globalen Technologiepolitik. EVP-Fraktionschef Manfred Weber beleuchtet, wie Europa im Wettbewerb mit China und den USA seine Souveränität in Schlüsseltechnologien sichern kann. Auch internationale Unternehmen wie Commerzbank, RWE und BASF sind auf dem Wirtschaftstag mit ihren Vorstandsvorsitzenden vertreten.
Bundeskanzler Merz hat ein klares wirtschaftspolitisches Programm vorgelegt. Zwei zentrale Vorhaben stehen dabei im Vordergrund: Erstens soll die Körperschaftsteuerbelastung auf maximal 25 Prozent gesenkt werden. Damit will die Bundesregierung Unternehmen entlasten und Investitionen in Deutschland attraktiver machen. Zweitens soll der Solidaritätszuschlag endgültig abgeschafft werden – ein langjähriges Versprechen der CDU, das nun eingelöst werden soll.
Darüber hinaus hat Merz angekündigt, „echte Deregulierungsgesetze“ auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, Genehmigungsverfahren erheblich zu beschleunigen und die Bürokratiebelastung für Unternehmen spürbar zu reduzieren. Gerade bei Infrastrukturprojekten, aber auch bei der Energiewende und Mobilitätswende sind schnellere Verfahren dringend nötig.
Kritiker mahnen allerdings, dass Steuersenkungen allein nicht ausreichten. Notwendig seien auch Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Forschung. Wie die Steuerausfälle kompensiert werden sollen, bleibt eine der großen offenen Fragen – besonders vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage.
Die konjunkturelle Lage Deutschlands ist nach wie vor angespannt. Das erste Quartal 2026 verlief nach Angaben der Deutschen Bundesbank „schwunglos“. Die Industrie leidet unter hohen Energiekosten, einem schwachen Exportmarkt und dem strukturellen Wandel hin zur Elektromobilität und digitalen Produktionsweise. Gleichzeitig steigen die Lohnkosten – auch durch Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst.
Der CDU Wirtschaftstag 2026 soll deshalb nicht nur Austausch und Vernetzung bieten, sondern auch konkrete politische Impulse setzen. Die Botschaft von Merz, Reiche und Wildberger: Deutschland kann die Probleme aus eigener Kraft lösen – aber es braucht dafür entschlossenes Handeln, mutige Reformen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft.
Alle Interessierten können die Veranstaltung per kostenlosem Livestream unter wt26.de verfolgen. Die Konferenz endet am 5. Mai 2026 mit der Abschlussrede von Bundeskanzler Friedrich Merz.
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