
Heute, am Freitag dem 17. April 2026, legen Spediteure und Transportunternehmer mit einer Demo in Leipzig Teile der Innenstadt lahm. Unter dem Motto „Ohne uns läuft nichts“ versammeln sich die Protestierenden ab 10 Uhr am Völkerschlachtdenkmal – und fordern von der Politik ein Ende der hohen Abgabenlast im Transportgewerbe.
Die Branche kämpft seit Jahren gegen steigende Kosten. Im Zentrum der Forderungen stehen die Abschaffung der CO₂-Abgabe auf Kraftstoffe, eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Diesel sowie eine Reduzierung der Mineralölsteuer. Dazu kommt die Forderung nach niedrigeren Lohnnebenkosten, um den Mittelstand in der Logistik zu entlasten. „Die Politik muss endlich handeln – sonst steht der Güterverkehr still“, so die Stoßrichtung der Veranstalter.
Nicht nur aus Leipzig selbst kommen die Demonstranten: Bereits am frühen Morgen brach ein Konvoi aus dem Erzgebirge auf, der sich dem Protest am Völkerschlachtdenkmal anschloss. Ein weiterer Konvoi rollte anschließend weiter nach Berlin, um auch dort ein sichtbares Zeichen zu setzen. Ähnliche Demonstrationen gegen staatliche Kürzungen und Abgaben finden dieser Tage bundesweit statt.
Die Polizei warnte im Vorfeld vor erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zwischen 9:30 und 14:00 Uhr sind Sperrungen und Umleitungen rund um den Innenstadtring geplant. Pendler und Anwohner wurden aufgefordert, den Bereich zu meiden oder erheblich mehr Zeit einzuplanen. Der Demo-Leipzig-Konvoi startet am Parkplatz des Völkerschlachtdenkmals und führt durch die Innenstadt.
Matthias Berger, Mitglied des Sächsischen Landtags, kündigte seine Teilnahme an und sprach bei der Kundgebung über die wirtschaftliche Lage im Transportgewerbe. Die bundesweite Aktion zeigt: Das Transportgewerbe ist bereit, seinen Protest auf die Straße zu tragen – und die Demo Leipzig ist ein deutliches Signal an die Bundesregierung.
Quellen: Blick.de, Radio Leipzig, ostdeutscheallgemeine.com, news.de
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