
Das ESC 2026 Finale steht bevor: Am Samstag, den 16. Mai 2026, kämpfen 25 Länder in Wien um den Sieg beim Eurovision Song Contest. Deutschland tritt mit Sarah Engels an – und hat mit Startplatz 2 eine historisch schwierige Position gezogen. Alle Infos zu Startreihenfolge, Übertragung und Favoriten gibt es hier im Überblick.
Das ESC 2026 Finale wird am Samstag, den 16. Mai 2026, in Wien ausgetragen. Die österreichische Hauptstadt ist seit dem Vorjahressieg Gastgeberland des Eurovision Song Contest 2026. Das Finale beginnt am Abend und wird live auf ORF 1 sowie im Livestream auf ORF ON übertragen. Für deutschsprachige Zuschauer gibt es damit mehrere Möglichkeiten, das Ereignis in Echtzeit zu verfolgen – ob am Fernseher oder per Streaming auf mobilen Geräten. Insgesamt qualifizierten sich 25 Länder für das Grand Final, darunter die fünf automatisch qualifizierten Länder des Big-5-Clubs (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Vereinigtes Königreich) sowie Gastgeber Österreich und jeweils zehn Länder aus beiden Halbfinals.
Für Deutschland geht beim ESC 2026 Finale Sarah Engels ins Rennen. Die Sängerin, die vor allem durch ihre Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar bekannt wurde und seitdem eine erfolgreiche Musikkarriere aufgebaut hat, zog im Lostopf die sogenannte „Producers Choice“. Damit erhielt sie Startplatz 2 im Finale – direkt nach dem dänischen Opener. Historisch gilt Startplatz 2 als einer der statistisch schwierigsten Plätze im ESC-Finale: Zuschauer und Jurys erinnern sich nach einem langen Abend mit 25 Acts häufig besser an die späteren Auftritte. Sarah Engels tritt mit einem Pop-Titel an und hofft, trotz der ungünstigen Position beim Voting zu überzeugen. Die Kritik aus Deutschland war im Vorfeld gemischt – schon vor dem Finale äußerte sich Schlagersänger Nino de Angelo skeptisch über die deutschen Chancen beim Wettbewerb.
Mehr Infos zu den qualifizierten Ländern: Im ESC 2026 Halbfinale 2 Ergebnis sicherten sich zehn weitere Länder ihr Ticket für das Grand Final in Wien.
Die offizielle Startreihenfolge für das ESC 2026 Finale ist festgelegt. Dänemark mit Søren Torpegaard Lund eröffnet den Abend auf Startplatz 1, gefolgt von Deutschland mit Sarah Engels auf Platz 2. Damit muss die deutsche Vertreterin direkt zu Beginn des Finales punkten. Gastgeber Österreich hat die Ehrenposition am Ende des Abends erhalten: COSMÓ tritt auf Startplatz 25 als letzter Act des Abends auf – ein traditionell starker Platz im Gedächtnis der Zuschauer. Unter den 25 Finalisten sind auch Frankreich mit Monroe und dem Song „Regarde!“, Moldau mit Satoshi sowie Finnland mit Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Die vollständige Startreihenfolge umfasst Acts aus ganz Europa, von der iberischen Halbinsel bis zu den baltischen Staaten.
Zuvor hatte das ESC 2026 zweite Halbfinale für klare Verhältnisse gesorgt und die letzten zehn Finalisten bestimmt.
Beim ESC 2026 Finale entscheidet eine Kombination aus Jury-Wertungen der Mitgliedsländer und dem Televoting über den Sieger. Die Vorabfavoriten aus den Buchmacherwettbewerben wechselten in den Wochen vor dem Finale mehrfach ihre Positionen. Österreich als Gastgeber genießt traditionell einen Heimvorteil beim Publikumsvoting, während die Jurys internationaler abstimmen. Für Deutschland ist die Ausgangssituation aufgrund des frühen Startplatzes schwierig – dennoch hat Sarah Engels in den Proben mit ihrer Bühnenpräsenz überzeugt. Das Ergebnis des ESC 2026 Grand Finals wird in der Nacht auf Sonntag, den 17. Mai 2026, bekannt gegeben, wenn nach dem Ende aller Auftritte das Voting abgeschlossen ist und die Punkte der nationalen Jurys sowie das Televoting zusammengezählt werden.
Quellen: EBU (European Broadcasting Union), ORF, NDR
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