
Der 1. FC Lok Leipzig hat Gabriel Sadlek verpflichtet. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt vom MSV Duisburg nach Probstheida und erhält beim Regionalligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Gabriel Sadlek Lok Leipzig wird damit zu einem weiteren Baustein in der Kaderplanung für die neue Saison in der Regionalliga Nordost. Der Linksfuß hatte seit dem Trainingsauftakt als Testspieler mittrainiert und konnte die sportliche Leitung dabei überzeugen. Künftig läuft Sadlek mit der Rückennummer 18 für die Blau-Gelben auf.
Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth erklärte in der Vereinsmitteilung, Sadlek habe Lok im Training „vom ersten Moment an überzeugt“. Zudem sehe der Klub in ihm einen gut ausgebildeten Spieler mit großem Potenzial, der durch seine Vielseitigkeit mehrere Optionen im Mittelfeld eröffne. Sadlek selbst sprach von einer neuen Herausforderung und betonte, er habe sich in Leipzig und beim 1. FC Lok direkt wohlgefühlt. Für den 1. FC Lok Leipzig Transfer spricht vor allem die Perspektive auf mehr Spielpraxis im Männerbereich.
Gabriel Sadlek wurde in Iserlohn geboren und durchlief die Nachwuchsleistungszentren des FC Schalke 04, von Rot-Weiss Essen und des MSV Duisburg. Beim MSV unterschrieb er im März 2025 seinen ersten Profivertrag, nachdem er zuvor für die U17 und U19 der Duisburger gespielt hatte. In der vergangenen Saison sammelte er erste Erfahrung bei den Profis: ein Einsatz in der 3. Liga, dazu zwei Partien im Niederrhein-Pokal mit einem Treffer. Transfermarkt führt Sadlek als zentralen Mittelfeldspieler, der auch defensiver eingesetzt werden kann.
Lok Leipzig geht nach dem erneut verpassten Aufstieg in die neue Regionalliga-Nordost-Saison. Der Meister der vergangenen Spielzeit verlor die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers mit 0:1 und 1:2 und bleibt damit viertklassig. Anschließend übernahm Torsten Ziegner das Traineramt. Vor Sadlek hatte Lok bereits Torwart Felix Daffner, Stürmer Ricky Bornschein und Mittelfeldspieler Simon Schierack verpflichtet. Mit Sadlek kommt nun der nächste junge Spieler hinzu, der den Konkurrenzkampf im Mittelfeld erhöhen soll.
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