Baugerüst stürzt im Zoo Dortmund ein: Arbeiter in Lebensgefahr

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Arbeitsunfall im Zoo Dortmund sind am Mittwoch, 16. September 2026, zwei Bauarbeiter schwer verletzt worden. Im Bereich des Streichelzoos stürzte gegen 12.45 Uhr ein Baugerüst ein. Einer der Männer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der zweite Arbeiter wurde ebenfalls schwer verletzt. Beide kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Der Gerüst-Einsturz im Zoo Dortmund ereignete sich während laufender Arbeiten an einem Gebäude beim Streichelzoo. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Der Zoo selbst blieb trotz des Unfalls für Besucher geöffnet. Gesperrt wurden der Streichelzoo und der unmittelbar angrenzende Bauernhof.

Zwei Bauarbeiter stürzen mehrere Meter in die Tiefe

Nach Angaben, die der WDR unter Berufung auf Polizei und Feuerwehr veröffentlichte, arbeiteten die beiden Männer am Dach des Bauernhofgebäudes neben dem Streichelzoo. Beim Einsturz des Gerüsts stürzten sie mehrere Meter tief. Nach Angaben der Polizei soll einer der Arbeiter mindestens sechs Meter, der andere etwa zehn Meter abgestürzt sein.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, befand sich eine lebensgefährlich verletzte Person unter Teilen des eingestürzten Gerüsts. Der zweite Arbeiter wurde schwer verletzt. Der Rettungsdienst versorgte beide Männer und brachte sie anschließend in Krankenhäuser. Zum weiteren Gesundheitszustand lagen am frühen Mittwochabend zunächst keine neuen gesicherten Angaben vor.

Damit war zunächst bestätigt, dass zwei Menschen bei dem Unfall verletzt wurden. Hinweise darauf, dass Zoobesucher durch den Einsturz körperlich zu Schaden kamen, lagen bis zum Abend nicht vor.

Angaben zu einem eingestürzten Dach zunächst nicht bestätigt

Unmittelbar nach dem Unfall gab es unterschiedliche Angaben dazu, was neben dem Baugerüst eingestürzt war. Zunächst hatte die Polizei dem WDR zufolge auch von einem Einsturz des Dachs des Bauernhofgebäudes gesprochen. Die Stadt Dortmund konnte einen solchen Dacheinsturz später jedoch nicht bestätigen.

Gesichert war damit zunächst der Einsturz des Baugerüsts. Dass zusätzlich das Dach des Gebäudes zusammengebrochen ist, war bis zum Abend nicht bestätigt. Die Arbeiten hatten nach den vorliegenden Angaben am Dach stattgefunden.

Auch zur konkreten Ursache des Gerüsteinsturzes gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Die Polizei sah nach ihrem bisherigen Kenntnisstand keine Anhaltspunkte für eine Straftat. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz nahm am Nachmittag Ermittlungen zu den Umständen des Arbeitsunfalls auf.

Feuerwehr betreut auch Zeugen des Unfalls

Neben der medizinischen Versorgung der beiden verletzten Arbeiter kümmerte sich der Einsatz auch um Menschen, die den Unfall unmittelbar miterlebt hatten. Mehrere Mitarbeiter des Streichelzoos waren nach den vorliegenden Angaben Zeugen des Geschehens.

Feuerwehrkräfte und der psychosoziale Notfalldienst betreuten die Betroffenen vor Ort.

Wie lange der eigentliche Rettungs- und Sicherungseinsatz dauerte und wann alle Einsatzkräfte das Gelände verlassen konnten, war zunächst nicht im Detail mitgeteilt worden. Der Unfallbereich wurde für weitere Maßnahmen abgesperrt.

Zoo Dortmund bleibt trotz Einsatz geöffnet

Der Unfall ereignete sich während der regulären Öffnungszeit des Zoos. Für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September nennt der Zoo regulär Öffnungszeiten von 9 bis 18.30 Uhr, mit Kassenschluss um 18 Uhr.

Nach dem Unfall wurde nicht der gesamte Zoo geschlossen. Besucher konnten den übrigen Tierpark am Mittwochnachmittag weiterhin besuchen. Der Streichelzoo sowie der benachbarte Bauernhof blieben dagegen bis auf Weiteres gesperrt.

Der betroffene Bereich gehört zu den Angeboten des Dortmunder Zoos insbesondere für Familien. Der Zoo betreibt auf seinem Gelände mehrere Anlagen und befindet sich zugleich in einer umfangreichen Umbauphase. Im Rahmen des Zukunftskonzepts für den Zoo laufen an verschiedenen Stellen Baumaßnahmen. Die Stadt weist deshalb bereits unabhängig von dem Unfall auf zeitweise Sperrungen und Umleitungen im Wegenetz hin.

Keine bestätigten Verletzungen bei Tieren oder Besuchern

Zu verletzten Tieren gab es bis zum frühen Abend keine bestätigten Angaben. Auch über verletzte Zoobesucher wurde nichts bekannt. Die beiden bestätigten Verletzten waren Bauarbeiter, die unmittelbar an den Arbeiten im Unfallbereich beteiligt waren.

Der Zoo Dortmund beherbergt mehr als 1.500 Tiere. Der Unfall ereignete sich allerdings in einem räumlich begrenzten Bereich beim Streichelzoo und Bauernhof. Auswirkungen auf den allgemeinen Zoobetrieb blieben daher zunächst begrenzt. Der übrige Zoo konnte geöffnet bleiben.

Wie es zu dem Einsturz des Baugerüsts kam, sollen nun die weiteren Untersuchungen klären. Die genaue technische Ursache war am Mittwochabend noch offen. Auch dazu, wann Streichelzoo und Bauernhof wieder für Besucher zugänglich sein werden, lagen zunächst keine bestätigten Angaben vor.

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