Großbrand in Gifhorner Innenstadt: Wohnhaus und Markt betroffen

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein Großbrand in Gifhorn hat in der Nacht zu Mittwoch einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Betroffen ist ein Wohn- und Geschäftshaus an der Braunschweiger Straße, in dem sich auch der Multi Markt befindet. Wegen des Feuers und der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die ersten Hinweise auf die Gefahrenlage wurden kurz nach Mitternacht verbreitet. Für die Braunschweiger Straße zwischen Bahnhofstraße und Fallerslebener Straße meldete die Landesmeldestelle einen Brand sowie einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Zeitweise wurde dort auch vor Explosionsgefahr gewarnt.

Feuerwehr seit kurz nach Mitternacht im Einsatz

Die Alarmierung erfolgte nach ersten Angaben gegen 0.16 Uhr. Wenige Minuten später wurde für den betroffenen Abschnitt der Braunschweiger Straße eine offizielle Verkehrswarnung herausgegeben. Der Bereich zwischen Bahnhofstraße und Fallerslebener Straße war von dem Einsatz betroffen.

Im Mittelpunkt des Einsatzes stand ein Gebäude an der Braunschweiger Straße. An dieser Adresse befindet sich der Multi Markt, ein Lebensmittelgeschäft in der Gifhorner Innenstadt. Der Markt wird öffentlich mit der Anschrift Braunschweiger Straße 7 geführt.

Nach den bislang vorliegenden Angaben waren auch Wohnungen oberhalb beziehungsweise innerhalb des Gebäudekomplexes vom Brandgeschehen betroffen. Wie stark einzelne Wohnungen beschädigt wurden und ob das Gebäude weiterhin bewohnbar ist, war am frühen Mittwochmorgen noch nicht abschließend geklärt.

Warnung vor Rauch und Brandgasen in Gifhorn

Wegen der Rauchentwicklung wurden Menschen in der Umgebung ausdrücklich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnung galt für den Innenstadtbereich von Gifhorn. Um 1.31 Uhr verbreitete die zuständige Leitstelle zusätzlich eine Warnmeldung wegen Rauchgasen. Die Gefahrenstufe wurde dabei als gering angegeben.

Solche Warnungen sollen verhindern, dass Rauch oder mögliche Verbrennungsprodukte in Wohnungen gelangen. Die Behörden rieten deshalb dazu, die betroffenen Bereiche möglichst zu meiden und die Fenster geschlossen zu halten.

Auch mehrere Stunden nach Beginn des Einsatzes bestand die Verkehrswarnung weiter. Gegen 4.46 Uhr wurde für die Braunschweiger Straße weiterhin auf Brand, Feuerwehr- und Polizeieinsatz sowie die Aufforderung zum Schließen von Fenstern und Türen hingewiesen. Die entsprechende Meldung nannte zunächst etwa 10 Uhr als möglichen Zeitpunkt für das Ende der Beeinträchtigungen.

Braunschweiger Straße von Einsatz betroffen

Die Braunschweiger Straße gehört zu den wichtigen Verkehrsachsen durch Gifhorn und führt unmittelbar am südlichen Rand der Innenstadt vorbei. Durch den Großeinsatz kam es dort in der Nacht zu erheblichen Einschränkungen.

Betroffen war nach Angaben der Landesmeldestelle insbesondere der Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Fallerslebener Straße. Autofahrer mussten den Bereich meiden beziehungsweise mit Behinderungen rechnen. Wann die Straße wieder vollständig freigegeben werden kann, hing zunächst vom Fortgang der Löscharbeiten und der Sicherung des Gebäudes ab.

Die zeitweise veröffentlichte Warnung vor Explosionsgefahr bedeutete nicht automatisch, dass es tatsächlich zu einer Explosion gekommen war. Gesicherte Angaben über eine Explosion lagen zunächst nicht vor. Die Warnmeldung dokumentierte vielmehr die Gefahreneinschätzung während des laufenden Feuerwehreinsatzes.

Angaben zu Verletzten zunächst nicht abschließend bestätigt

Ob Menschen bei dem Brand verletzt wurden, war am frühen Mittwochmorgen noch nicht belastbar bestätigt. Auch zur Zahl der Bewohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten, lagen zunächst keine gesicherten behördlichen Angaben vor.

Bei Bränden in Wohn- und Geschäftshäusern gehört es zu den ersten Aufgaben der Feuerwehr, sämtliche Gebäudeteile nach Personen abzusuchen und eine Ausbreitung auf angrenzende Bereiche zu verhindern. Im konkreten Fall waren insbesondere die Wohnungen über beziehungsweise neben den Geschäftsräumen von Bedeutung.

Unklar blieb zunächst außerdem, wo das Feuer genau ausgebrochen war und wie es sich innerhalb des Gebäudes ausbreitete. Eine bestätigte Brandursache lag nicht vor.

Schadenshöhe von rund 300.000 Euro noch nicht gesichert

Erste Angaben bezifferten den entstandenen Sachschaden auf etwa 300.000 Euro. Eine entsprechend detaillierte behördliche Bestätigung dieser Summe lag am frühen Morgen zunächst nicht vor. Die Höhe des Schadens kann sich bei größeren Gebäudebränden zudem noch verändern, sobald Dach, Wohnungen, Geschäftsräume und Gebäudetechnik vollständig begutachtet worden sind.

Neben unmittelbaren Brandschäden können Löschwasser, Rauch und Hitze weitere Gebäudeteile in Mitleidenschaft ziehen. Ob der Multi Markt nach dem Feuer weiterhin genutzt werden kann und wann betroffene Wohnungen wieder betreten werden dürfen, war zunächst offen.

Brandursache noch unbekannt

Zu den Ursachen des Feuers gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Angaben über einen technischen Defekt, Fahrlässigkeit oder eine andere Ursache wären zum derzeitigen Zeitpunkt Spekulation.

Üblicherweise kann die Polizei ihre Untersuchungen am Brandort erst intensiv aufnehmen, wenn die Feuerwehr die Einsatzstelle freigegeben hat und das Gebäude gefahrlos betreten werden kann. Je nach Ausmaß eines Feuers können dafür auch Brandsachverständige hinzugezogen werden.

Für die Menschen in der Gifhorner Innenstadt blieb am frühen Mittwochmorgen vor allem die Warnung vor Rauch und Brandgasen relevant. Die behördliche Empfehlung lautete weiterhin, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den unmittelbar betroffenen Abschnitt der Braunschweiger Straße zu meiden.

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