
Am Ostersonntag setzt das ZDF wieder auf einen seiner verlässlichsten TV-Klassiker. Um 20.15 Uhr läuft eine neue Ausgabe von „Das Traumschiff“, diesmal mit dem Ziel Island. Die Folge ist bereits seit dem 28. März 2026 im Streaming abrufbar und wird nun zur Primetime im linearen Fernsehen gezeigt. Laut ZDF hat die Episode eine Länge von 89 Minuten.
In der neuen Osterfolge fährt die MS Amadea nach Island. Im Mittelpunkt stehen diesmal gleich mehrere Handlungsstränge. Besonders zentral ist die Geschichte zweier Alleinreisender: Dominik Dahlke und Nikolaus Andresen erfahren an Bord, dass sie Halbbrüder sind. Ihr verstorbener Vater hat ihnen nicht nur ein bislang verborgenes Doppelleben hinterlassen, sondern auch ein gemeinsames Ferienhaus an einem Fjord. Während Dominik Antworten sucht, zieht sich Nikolaus zunächst zurück und denkt sogar darüber nach, die Reise abzubrechen.
Daneben erzählt die Folge eine zweite, deutlich emotionalere Geschichte: Evelyn Küpper reist gemeinsam mit ihrer Enkelin Ronja nach Island und trifft dort auf ihre frühere große Liebe Toni Meissner. Das ZDF beschreibt die Begegnung als Wiedersehen nach Jahrzehnten des Schweigens, bei dem alte Nähe und frühere Gefühle wieder aufbrechen. Toni bittet Evelyn sogar, auf Island zu bleiben. Genau daraus entsteht einer der großen inneren Konflikte dieser Folge.
Auch aus der Crew gibt es eine eigene Geschichte. Schiffsärztin Jessica Delgado freut sich auf eine Wanderung mit Hanna Liebhold, um auf Island etwas Abstand vom Bordalltag zu gewinnen. Gleichzeitig wird ihre Skepsis gegenüber den isländischen Mythen von ihren männlichen Kollegen eher belächelt. Die Situation kippt allerdings, als sie sich während der Wanderung verirrt. Damit setzt die Folge nicht nur auf klassische Beziehungsdramen, sondern auch auf Spannung in der Naturkulisse Islands.
Zum festen Ensemble gehören auch in der heutigen Folge wieder Florian Silbereisen als Kapitän Max Parger, Barbara Wussow als Hanna Liebhold, Daniel Morgenroth als Martin Grimm und Collien Fernandes als Dr. Jessica Delgado. Dazu kommen in der Island-Episode unter anderem Saskia Vester als Evelyn Küpper, Michaela May als Toni Meissner, Rosa von Lobenstein als Ronja Küpper, Barnaby Metschurat als Nikolaus Andresen und Bernhard Piesk als Dominik Dahlke. In einer Nebenrolle ist laut ZDF auch Evelyn Burdecki als Vera zu sehen.
Für viele Zuschauer dürfte vor allem die Mischung aus vertrauter Stammbesatzung und neuen Gastrollen den Reiz der heutigen Folge ausmachen. Das bleibt eines der Erfolgsrezepte der Reihe: Wiedererkennbare Figuren auf der Brücke und im Bordalltag treffen auf immer neue persönliche Geschichten, die jeweils an das Reiseziel gekoppelt sind. Im Fall von Island setzt das ZDF dabei sichtbar auf Kontraste aus spektakulärer Natur, nordischer Mystik und familiären oder romantischen Konflikten.
Island ist für „Das Traumschiff“ ein Ziel, das visuell und atmosphärisch besonders stark funktioniert. Das ZDF kündigt die Episode selbst mit Formulierungen wie „Insel aus Feuer und Eis“, „spektakuläre Naturschauspiele“ und „mystische Wesen“ an. Genau das deutet schon an, welche Richtung die Folge einschlägt: weniger klassisches Sonne-Meer-Fernweh, dafür mehr Weite, Naturgewalt und geheimnisvolle Stimmung.
Gerade für einen Feiertagsabend ist das eine nachvollziehbare Entscheidung. Das „Traumschiff“ lebt seit Jahrzehnten davon, seinen Zuschauern ferne Orte in aufwendig inszenierten Bildern zu präsentieren. Island hebt sich dabei von früheren Sehnsuchtszielen deutlich ab. Statt Palmen und Sandstränden stehen diesmal Fjorde, Wanderungen, raue Landschaften und nordische Sagen im Vordergrund. Dadurch wirkt die Osterfolge etwas frischer als viele klassische Ausgaben, ohne das vertraute Grundmuster der Reihe aufzugeben. Diese Kombination dürfte ein wichtiger Grund sein, warum das ZDF den Film prominent für den Feiertagsabend platziert hat.
Trotz neuer Schauplätze und einzelner modernerer Themen hält das Format an seinem bewährten Aufbau fest. Mehrere persönliche Geschichten laufen parallel, die Besatzung bekommt eigene Momente, Missverständnisse und Gefühle treiben die Handlung, und das Reiseziel ist nie nur Kulisse, sondern Teil der Dramaturgie. Auch die Island-Folge folgt genau diesem Prinzip. Die Familiengeschichte um zwei Halbbrüder, das Wiedersehen einer alten Liebe und die Naturerfahrung der Crew werden eng mit dem Schauplatz verknüpft.
Damit bleibt „Das Traumschiff“ auch im Jahr 2026 das, was viele Zuschauer erwarten: ein Feiertagsformat, das auf Verlässlichkeit setzt, ohne jede Ausgabe komplett gleich aussehen zu lassen. Die ZDF-Angaben zur heutigen Episode zeigen, dass die Macher weiter auf große Gefühle, prominente Gesichter und markante Reiseziele setzen. Wer die Reihe regelmäßig verfolgt, bekommt also auch heute Abend genau den Mix, für den das Format seit Jahren steht.
Die neue Folge „Das Traumschiff – Island“ läuft heute, Sonntag, 5. April 2026, um 20.15 Uhr im ZDF. Bereits seit Samstag, 28. März 2026, 10.00 Uhr ist sie außerdem im ZDF-Streaming verfügbar und dort laut ZDF ein Jahr lang abrufbar.
Wer am Ostersonntag klassisches Feiertagsfernsehen sucht, bekommt damit eine neue „Traumschiff“-Ausgabe, die stärker auf raue Natur, Geheimnisse und emotionale Verwicklungen setzt als auf reine Postkartenromantik. Das Reiseziel Island gibt der Reihe diesmal eine etwas andere Optik, am Kern des Formats ändert sich aber wenig: Auch heute geht es wieder um Begegnungen, Konflikte, Entscheidungen und die Frage, welche Wendung eine Reise für die Menschen an Bord nimmt.
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