
Hugh Jackman kehrt in einer völlig neuen Rolle auf die Leinwand zurück: In The Death of Robin Hood spielt der australische Star einen verwundeten, vom Leben gezeichneten Robin Hood – düster, kompromisslos und weit entfernt vom klassischen Helden. Das Studio A24 hat am 24. April 2026 einen neuen Trailer veröffentlicht, der das Projekt erstmals umfassend vorstellt. Kinostart ist der 19. Juni 2026. Der Film gehört zu den meisterwarteten Kinoereignissen des Sommers.
Robin Hood ist in dieser Verfilmung kein strahlender Volksheld, sondern ein älterer, schwer verwundeter Mann, der seinen eigenen Mythos kaum noch trägt. A24 fasst die Kernbotschaft des Films in einem einzigen Satz zusammen: He was no hero. Regisseur Michael Sarnoski, bekannt durch A Quiet Place: Day One, wollte nach eigenen Angaben jemanden zeigen, der damit kämpft, den um ihn herum entstehenden Mythos und seine wahre Identität auseinanderzuhalten. Jackman habe ihn genau wegen dieser Widersprüchlichkeit fasziniert – ein Mann, der körperlich und seelisch am Limit ist und dennoch zur Legende wird. Der Trailer zeigt Jackman mit sichtbaren Wunden, erschöpftem Gesichtsausdruck und einer Intensität, die deutlich von seinen früheren Heldenrollen abweicht. Sarnoski betonte in einem Statement, er wolle keinen Film über einen Sieger drehen, sondern über jemanden, der mit den Kosten seiner eigenen Geschichte konfrontiert wird.
An der Seite von Jackman spielt Jodie Comer eine mysteriöse Frau, deren genaue Rolle A24 bislang offenließ. Bill Skarsgård übernimmt die Rolle des Little John. Gedreht wurde der Film in Nordirland, auf analogem 35-mm-Film – eine bewusste Entscheidung von Regisseur Sarnoski und Kameramann Pat Scola, um dem Werk eine raue, zeitlose Optik zu geben. Die Wahl des analogen Formats verstärkt die Stimmung des Trailers, der mehr an ein düsteres Arthouse-Drama als an ein klassisches Mittelalter-Abenteuer erinnert. Der Film wurde bereits vor dem Trailer als eines der ambitioniertesten A24-Projekte des Jahres gehandelt. Die Dreharbeiten in Nordirland dauerten mehrere Monate und wurden unter weitgehendem Medienausschluss durchgeführt.
A24 erwarb die US-Rechte an The Death of Robin Hood bereits 2024 auf dem Filmfestival von Cannes. Das Studio ist bekannt dafür, klassische Stoffe neu zu interpretieren und dabei auf Starbesetzungen zu setzen, die bewusst gegen ihr gewohntes Image gecastet werden. So tritt Hugh Jackman hier in eine Rolle, die Brüche und Verlust in den Vordergrund stellt. Dieses Prinzip findet sich auch in anderen aktuellen Produktionen wieder: Panem kehrt mit einer neuen Vorgeschichte ins Kino zurück, und Henry Cavill übernimmt mit Warhammer 40k eine der begehrtesten Genre-Rollen. Publikum und Kritik zeigen wachsendes Interesse an Projekten, die Heldenfiguren dekonstruieren statt glorifizieren.
Jackmans Darstellung eines gebrochenen Helden – körperlich und emotional am Limit – weckt Assoziationen zu seiner gefeierten Rolle in Logan, in der er Wolverine erstmals als alternden, verletzlichen Charakter zeigte. The Death of Robin Hood scheint ähnlich angelegt: weniger Action, mehr Charakterstudie. Ob der Film das Publikum in gleicher Weise bewegt, wird sich am Kinostart zeigen. Vorbestellungen für Tickets laufen laut A24 bereits auf ausgewählten Plattformen. Kritiker, die eine Vorschau sahen, sprachen von einem ungewöhnlich starken Zusammenspiel aus visueller Ästhetik und Schauspielleistung.
Quellen: A24, Variety, Deadline, IMDB, GoldDerby, Motion Pictures
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu