
Mit der IFAT München 2026 startet ab heute die wichtigste internationale Branchenmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Über 3.200 Aussteller aus mehr als 60 Ländern präsentieren vom 4. bis 7. Mai in München ihre Innovationen rund um Umwelttechnologien. Das Motto: „Solutions for Water, Recycling and Circularity“.
Die IFAT gilt als Weltleitmesse für Umwelttechnologien und findet auf dem Münchner Messegelände statt. Auf den Ständen geht es um die gesamte Wertschöpfungskette der Branche — von der Trinkwasserversorgung über die Abwasserentsorgung bis zur Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Auch innovative Verfahren zum Schadstoffmanagement, zum nachhaltigen Straßenbau und zur Mineralik werden in den Hallen vorgestellt.
Mit über 3.200 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern erreicht die diesjährige IFAT erneut eine internationale Spitzenstellung. Vertreten sind sowohl global agierende Konzerne als auch hochspezialisierte Mittelständler und Start-ups. Für Fachbesucher bedeutet das einen kompletten Überblick über die wichtigsten Strömungen, Produkte und Anbieter ihrer Branche an einem Ort. Die Aussteller stammen aus allen relevanten Bereichen — von Maschinen- und Anlagenbau über Sensorik und Digitalisierung bis hin zu Beratungs- und Engineering-Dienstleistern.
Auch andere Wirtschafts- und Industriethemen prägen derzeit die Schlagzeilen, etwa die schwierige Zukunft des VW-Werks Zwickau.
Inhaltlich setzt die IFAT 2026 vier Schwerpunkte. Die Digitalisierung der Branche, das Recycling und die Kreislaufwirtschaft, die Trinkwasserversorgung sowie die Klimaresilienz stehen im Mittelpunkt. Auch Themen rund um die Kommunaltechnik werden auf einer eigenen Sonderfläche präsentiert. Besonders die Fragen rund um Wasser-Wiederverwendung und klimaresiliente Infrastruktur dürften vor dem Hintergrund zunehmender Trockenphasen in Deutschland viel Aufmerksamkeit erhalten.
Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Auf der Blue Stage geht es vor allem um Wasserressourcen, Kanalinstandhaltung und klimaresiliente Infrastruktur. Zusätzlich gibt es Foren zu Recycling und Kreislaufwirtschaft, Länder-Specials sowie Fachdiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Auch Sonderveranstaltungen für junge Talente und Start-ups gehören zum Programm.
Auch die Energiepolitik bleibt ein heißes Thema, beispielsweise rund um die Debatte zur Reaktivierung deutscher Atommeiler.
Die IFAT findet alle zwei Jahre statt und gilt als Pflichttermin für Fachleute der Umweltbranche weltweit. In den vergangenen Auflagen kamen jeweils mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher nach München — aus rund 170 Ländern. Für viele Aussteller ist die Messe ein zentraler Marktplatz, auf dem Geschäftsabschlüsse, internationale Kooperationen und neue Produkteinführungen gebündelt werden. Für Kommunen und Versorgungsunternehmen ist sie eine wichtige Inspirationsquelle für die eigene Modernisierung.
Wer die Messe besuchen möchte, sollte sich auf vier intensive Tage einstellen. Das Messegelände in München-Riem ist über den ÖPNV bequem erreichbar; aufgrund der Größe lohnt sich ein guter Zeitplan. Tickets können online gebucht werden, viele Aussteller bieten Gutscheincodes über ihre Webseiten an. Die Messehallen sind täglich geöffnet, das Rahmenprogramm reicht von Vortragsslots bis zu Networking-Veranstaltungen am Abend.
Die IFAT 2026 wird die Branche in den kommenden vier Tagen klar prägen. Erwartet werden zahlreiche Innovationsmeldungen, Kooperationsankündigungen und politische Signale. Vor allem die Themen Wasser-Wiederverwendung, Klimaanpassung und digitale Steuerung von Versorgungsnetzen dürften die Diskussion bestimmen. Wer in der Umweltbranche arbeitet, kommt an dieser Messe in diesen Tagen kaum vorbei.
Quellen: Messe München, Bayerisches Wirtschaftsministerium, ifat.de, GTAI, bauen-aktuell.eu, chemieindustrie-online.de
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