
König Willem-Alexander der Niederlande ist nicht nur Staatsoberhaupt, sondern seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Pilot. Seit 1996 fliegt er für die niederländische Luftfahrtgesellschaft KLM – zunächst auf dem Fokker 70, später auf der Boeing 737. Nun ist eine Ära zu Ende gegangen: Der König hat seinen letzten regulären Linienflug als Co-Pilot auf der Boeing 737 absolviert.
Am 11. März 2026 bestieg König Willem-Alexander zum letzten Mal als aktiver Co-Pilot eine KLM-Boeing 737 im Liniendienst. Nach fast drei Jahrzehnten aktiver Pilotentätigkeit für die niederländische Nationalairline verabschiedete er sich damit von einem der prägendsten Aspekte seines außergewöhnlichen Lebens als Monarch. Seit 2017 war er auf der Boeing 737 eingesetzt, nachdem er zuvor auf dem kleineren Fokker 70 geflogen war.
Nur wenige Wochen später, am 7. Mai 2026, folgte ein weiterer historischer Abschied: Willem-Alexander steuerte zum letzten Mal den niederländischen Regierungsjet PH-GOV, eine Boeing 737-700 BBJ (Boeing Business Jet). Der Flug führte von Venedig zurück nach Amsterdam – ein würdiger Abschluss für einen König, der die Fliegerei stets als persönliche Leidenschaft und nicht nur als staatliche Pflicht betrachtete. Das Flugzeug PH-GOV ist eine speziell ausgestattete Version der Boeing 737-700, die als offizielle Staatsmaschine der Niederlande dient.
Der Grund für das Ende seiner Boeing-737-Ära liegt in einer strategischen Entscheidung von KLM: Die Airline modernisiert ihre Flotte und setzt künftig auf den Airbus A321neo. Rund 7 Milliarden Euro investiert KLM in die Flottenmodernisierung. König Willem-Alexander wird – wie alle betroffenen Piloten – auf den neuen Airbus-Typ umgeschult. Es ist also kein Abschied vom Cockpit, sondern ein Abschied von einer bestimmten Maschine, die ihn fast ein Jahrzehnt lang begleitet hat.
Willem-Alexander begann seine Pilotenlaufbahn bei KLM im Jahr 1996, als er noch Kronprinz war. Damals startete er auf dem Fokker 70, einem zweistrahligen Regionaljet des mittlerweile insolventen niederländischen Herstellers Fokker. Ab 2017 wechselte er auf die Boeing 737, die er seitdem regelmäßig auf europäischen Kurzstrecken flog – stets ohne große öffentliche Aufmerksamkeit. Viele Passagiere erfuhren erst nach der Landung, wer ihr Pilot gewesen war. Auch die Flugzeugbranche hat sich seither stark verändert: Boeing 787 Dreamliner: Zweimal am Boden – Pannenserie bei United Airlines zeigt, dass auch modernste Boeing-Jets nicht vor Problemen gefeit sind.
Die Nachricht vom letzten Boeing-Flug des Königs sorgte in den Niederlanden und international für großes Aufsehen. KLM würdigte seinen langjährigen Einsatz. Willem-Alexander gilt in der Aviationcommunity als vollwertiger, lizenzierter Co-Pilot mit tausenden Flugstunden – kein Ehrenkapitän. Auch andere europäische Royals gestalten ihre Rolle aktiv: Victoria von Schweden hielt eine bewegende Rede zum 80. Geburtstag von König Carl. Und geopolitische Ereignisse beeinflussen die Luftfahrt: Qatar Airways A380 geerdet – Iran-Konflikt sorgt für Flugausfälle.
Die Umschulung auf den Airbus A321neo wird einige Monate in Anspruch nehmen. Danach dürfte König Willem-Alexander wieder im Cockpit zu finden sein – diesmal in einem modernen Airbus statt einer bewährten Boeing. Fest steht: Die Leidenschaft des niederländischen Königs für die Fliegerei hat sich über drei Jahrzehnte bewährt – und wird ihn wohl noch lange begleiten. Ob als KLM-Linienflugpilot oder am Steuer des neuen Regierungsjets – das Cockpit gehört zu Willem-Alexander wie die Krone.
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