
Der 1. FC Schweinfurt 05 baut seinen Kader für die kommende Regionalliga-Saison weiter um. Leonard Krasniqi wechselt auf Leihbasis von TSG 1899 Hoffenheim II zu den Grün-Weißen. Der 20 Jahre alte Offensivspieler soll auf dem Flügel für mehr Tempo, Kreativität und Torgefahr sorgen. Für die Schnüdel ist Krasniqi nach Kicker-Angaben bereits der 16. Sommerzugang in dieser Transferperiode. Auf der Vereinsseite bezeichnet Schweinfurt den Neuzugang als Verstärkung für die Offensive und verweist auf seine Hoffenheimer Ausbildung seit 2017.
Krasniqi wurde in Schwäbisch Hall geboren, ist 1,81 Meter groß und wird vor allem als Linksaußen geführt. Transfermarkt listet ihn als Offensivspieler der TSG Hoffenheim II, der auch die kosovarische Staatsbürgerschaft besitzt und früher für die deutsche U16-Nationalmannschaft spielte. In der Hoffenheimer U19 sammelte er viel Spielpraxis. Schweinfurt nennt 50 Einsätze für die Bundesliga-U19 mit 21 Toren und zehn Vorlagen.
Der Schritt nach Schweinfurt soll ihm nun helfen, sich im Männerfußball festzusetzen. In der Saison 2025/26 kam Krasniqi für Hoffenheim II in der 3. Liga nur zu zwei Einsätzen ohne Torbeteiligung, wie das DFB-Datencenter und FuPa ausweisen.
Trainer Jan Gernlein begründet die Verpflichtung mit Krasniqis Perspektive. Nach einem schwierigen ersten Herrenjahr sei man überzeugt gewesen, Leo auf seinem Weg begleiten und entwickeln zu können, wird Gernlein vom Verein zitiert. Der Coach verweist zudem auf die Suche nach Lösungen für mehr Torgefahr über den offensiven Flügel. Krasniqi bringe aus seiner Sicht eine spannende sportliche Qualität mit.
Auch Vorstand Dominik Groß hebt die Hoffenheimer Ausbildung des Flügelspielers hervor. Krasniqi werde mit Kreativität und Spielintelligenz den Offensivbereich verstärken, so Groß in der Vereinsmitteilung. Der Spieler selbst sagt, er sei sehr glücklich, nun Teil des 1. FC Schweinfurt zu sein, und freue sich auf die gemeinsame Zeit und die kommende Saison.
Schweinfurt richtet den Kader nach dem Abstieg wieder auf die Regionalliga Bayern aus. Transfermarkt führt den Verein für 2026/27 in der viertklassigen Regionalliga Bayern und listet zahlreiche Zugänge, darunter Rodion Gushcha, Morris Adelabu, Jason Prodanovic, Nicolas Pfarr, Lukas Mrozek, Maximilian Stahl und nun Leonard Krasniqi per Leihe aus Hoffenheim.
Damit setzt der FCS weiter auf eine Mischung aus jungen Entwicklungsspielern und Akteuren mit Regionalliga-Erfahrung. Krasniqi passt in dieses Profil: jung, offensiv flexibel und mit guter Ausbildung. Für Schweinfurt geht es darum, nach dem großen personellen Schnitt schnell Struktur in den neuen Kader zu bekommen.
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