Microsoft PowerToys Low Memory Mode: Neue Funktion für Windows 11

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Grzegorz Walczak

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Microsoft will mit einem neuen Feature in seinen PowerToys die Performance von Windows-11-Rechnern verbessern. Im Mittelpunkt steht ein sogenannter Low Memory Mode, der Hintergrundprozesse selten genutzter Tools automatisch beendet und wertvollen Arbeitsspeicher freigibt. Vor allem ältere PCs und Geräte mit wenig RAM dürften davon profitieren.

Microsoft PowerToys: Neuer Low Memory Mode für Windows 11

PowerToys ist eine kostenlose Sammlung an Hilfs-Tools von Microsoft, die Windows 11 um nützliche Zusatzfunktionen erweitert. Vom verbesserten Tastatur-Manager bis zum eleganten Datei-Umbenenner ist alles dabei. Der Nachteil: Viele dieser Tools laufen ständig im Hintergrund mit und belegen Arbeitsspeicher. Genau hier setzt der neue Modus an. Er beendet die Hintergrundprozesse der Tools, sobald diese nicht aktiv genutzt werden.

Wie funktioniert der Low Memory Mode?

Der neue Modus erlaubt es kompatiblen Tools, ihre Hintergrundprozesse zu beenden, wenn sie gerade nicht in Verwendung sind. Sobald die Nutzer das Tool wieder über den entsprechenden Shortcut oder die zugehörige Oberfläche aufrufen, startet es im Hintergrund neu. Daraus kann eine minimal verzögerte Reaktionszeit beim ersten Aufruf entstehen — im Gegenzug stehen aber jederzeit mehr Systemressourcen für andere Programme zur Verfügung.

Auch andere Tech- und Tool-News prägen den Frühling, beispielsweise die neue Forza-Horizon-6-Generation für Xbox und PC.

Optional aktivierbar — Standardverhalten bleibt erhalten

Wichtig für bestehende Nutzer: Microsoft will das bisherige Verhalten als Standard belassen. Der Low Memory Mode soll nicht automatisch aktiv sein, sondern bewusst ein- oder ausgeschaltet werden können. Damit haben PowerToys-Nutzer die Wahl, ob sie maximale Performance oder maximale Schnelligkeit beim Tool-Aufruf priorisieren wollen. Vor allem auf modernen, gut ausgestatteten Rechnern dürfte der Effekt der Funktion ohnehin gering sein.

Status: Vorschlag auf GitHub — noch keine offizielle Funktion

Aktuell handelt es sich noch um einen Vorschlag in Microsofts offizieller Issue-Liste auf GitHub. Eine endgültige Veröffentlichung in einem Update der PowerToys ist noch nicht angekündigt. Microsoft entwickelt seine PowerToys allerdings öffentlich und reagiert in der Regel zügig auf gut bewertete Vorschläge der Community. Mit etwas Wartezeit dürfte der Low Memory Mode in einer der nächsten Versionen tatsächlich umgesetzt werden.

Auch andere Service-Themen sind aktuell relevant, beispielsweise die neue EU-Pflicht für adaptives Autolicht ab Juli 2026.

Hintergrund: PowerToys als beliebte Komfort-Sammlung

Die PowerToys haben in den vergangenen Jahren rasant an Beliebtheit gewonnen. Microsoft hat das Projekt nach jahrelanger Pause wiederbelebt und entwickelt es seitdem als Open-Source-Software auf GitHub weiter. Mit Tools wie FancyZones für die Fensterverwaltung, der Erweiterten Maus, der Color Picker oder dem Power Rename gehört die Sammlung zum festen Arsenal vieler Power-User. Auch die im Mai 2026 vorgestellte neue Run-Dialog-Integration mit der Command Palette gehört zu den besonders beachteten Neuerungen.

Bisherige Performance-Verbesserungen in den PowerToys

Microsoft hat in den vergangenen Updates bereits mehrere Performance-Verbesserungen ausgerollt. Die in den Run-Dialog integrierte Command Palette etwa lädt nach Angaben des Unternehmens nun in nur 94 Millisekunden — eine deutliche Steigerung gegenüber älteren Versionen. Mit Funktionen wie „Grab And Move“ und „Power Display“ adressiert Microsoft zudem typische Probleme bei Multi-Monitor-Setups und der Bildschirmverwaltung.

Fazit: Sinnvolle Erweiterung, vor allem für ältere PCs

Der geplante Low Memory Mode ist eine sinnvolle Erweiterung, vor allem für Nutzer mit älteren oder weniger leistungsfähigen Geräten. Wer einen Windows-11-PC mit 8 GB RAM oder weniger nutzt, dürfte den größten Effekt spüren. Bis die Funktion offiziell verfügbar ist, lohnt sich für alle PowerToys-Fans ein Blick auf die GitHub-Seite des Projekts — dort werden Updates regelmäßig vorab angekündigt.

Quellen: Microsoft/GitHub, winfuture.de, Neowin, Deskmodder, IT-Boltwise, XDA Developers

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