Dichter Nebel kann Hamburg und Bremen am Morgen treffen

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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In Hamburg, Bremen, Hannover und Kiel kann die Sicht in der Nacht zum Dienstag und am frühen Dienstagmorgen zeitweise deutlich zurückgehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in mehreren Regionen die Bildung von Nebel oder Hochnebel. Vereinzelt sind dabei dichte Nebelfelder möglich. Für Dienstag, den 22. September 2026, zeichnet sich ansonsten ein überwiegend ruhiger Wettertag ab. Nach Auflösung der Nebelfelder bleibt es in den genannten Städten weitgehend trocken, die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 19 Grad.

Nebel in Hamburg und Bremen ist damit am Dienstagmorgen das auffälligste Wetterthema. Auch für Hannover und Kiel sehen die Prognosen Bedingungen vor, unter denen sich in den Nachtstunden Nebel oder Hochnebel bilden kann. Der Schwerpunkt liegt auf den Stunden zwischen der zweiten Nachthälfte und dem frühen Morgen. Im Laufe des Vormittags soll sich der Nebel wieder auflösen.

Nebel vor allem in den Nachtstunden und am frühen Morgen

Für Hamburg nennt der DWD in der Nacht zum Dienstag stellenweise Nebel. Auch für Schleswig-Holstein wird nach dem windigen Montag in der Nacht eine deutliche Beruhigung erwartet. In Kiel können sich ebenfalls Nebelfelder bilden.

Für Bremen und Hannover sieht die Lage ähnlich aus. Nach dem Abklingen des kräftigeren Windes vom Montag bleibt die Nacht weitgehend trocken. Stellenweise können Nebel oder Hochnebel entstehen. Gerade in den frühen Morgenstunden kann sich dadurch die Sicht lokal deutlich verschlechtern.

Der DWD weist bei der überregionalen Lage auf die Möglichkeit dichter Nebelfelder hin. Vereinzelt können dabei Sichtweiten von weniger als 150 Metern auftreten. Eine solche Entwicklung ist jedoch räumlich schwer weit im Voraus festzulegen. Ob einzelne Stadtteile oder angrenzende Landkreise tatsächlich von besonders dichtem Nebel betroffen sein werden, lässt sich deshalb erst kurzfristiger bestimmen.

Keine markante Wetterwarnung oder Unwetterwarnung für Dienstag

Stand Montagabend, 21. September 2026, lag für Dienstag noch keine konkrete landkreisbezogene Wetterwarnung des DWD wegen Nebels für Hamburg, Bremen, Hannover oder Kiel vor. Die Vorhersagen enthielten jedoch ein entsprechendes Warnpotenzial für die Nacht und die Morgenstunden.

Eine markante Wetterwarnung für die Nebellage am Dienstag war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls nicht ausgewiesen. Auch eine Unwetterwarnung oder eine extreme Unwetterwarnung bestand für dieses Wetterereignis nicht.

Damit unterscheidet sich die Lage deutlich vom Montag. Zum Wochenbeginn hatte der DWD unter anderem vor Windböen gewarnt. In Hamburg und Hannover galten am Montag zeitweise entsprechende Warnungen. Diese Windlage schwächt sich in der Nacht ab. Für den Dienstag steht deshalb nicht mehr der Wind, sondern die mögliche eingeschränkte Sicht durch Nebel im Mittelpunkt.

Der Warnstand kann sich bei Nebel kurzfristig ändern. Anders als großräumige Sturmfelder lassen sich örtlich dichte Nebelbänke häufig erst mit geringerem zeitlichem Vorlauf genauer eingrenzen.

Hamburg erreicht 18 Grad, Bremen bis zu 19 Grad

Für Hamburg wird die Temperatur in der Nacht auf etwa 8 Grad zurückgehen. Am Dienstag werden am Flughafen Hamburg bis zu 18 Grad erwartet. Messbarer Niederschlag ist nach den Prognosen nicht vorgesehen. Der Wind bleibt mit ungefähr 9 Kilometern pro Stunde schwach. Nach einem möglichen nebligen Start soll sich das Wetter zunehmend freundlich zeigen.

In Bremen liegen die nächtlichen Werte etwa zwischen 9 und 10 Grad. Tagsüber werden bis zu 19 Grad erwartet. Auch dort bleibt es voraussichtlich trocken. Der Wind erreicht im Tagesverlauf ungefähr 14 bis 15 Kilometer pro Stunde.

Für Hannover werden in der Nacht Werte um 10 Grad erwartet. Das Tagesmaximum liegt nach der DWD-Tabelle bei 18 Grad. Nennenswerter Niederschlag ist nicht vorgesehen, der Wind bewegt sich ungefähr bei 14 bis 15 Kilometern pro Stunde.

Kiel startet mit etwa 8 bis 9 Grad in den Dienstag. Am Nachmittag werden bis zu 18 Grad erreicht. Auch dort bleibt es voraussichtlich trocken. Der Wind ist mit etwa 9 bis 13 Kilometern pro Stunde schwach bis mäßig.

Damit folgt auf den windigen und teilweise wechselhaften Montag ein deutlich ruhigerer Dienstag. In Hamburg und Kiel zeigt sich im Tagesverlauf häufiger die Sonne. Bremen und Hannover können zeitweise mehr Wolken abbekommen, größere Regenmengen sind jedoch nicht zu erwarten.

Eingeschränkte Sicht kann den morgendlichen Verkehr beeinflussen

Für den Berufsverkehr ist vor allem die mögliche Sichtverschlechterung am frühen Morgen relevant. Dichte Nebelfelder können auf Straßen dazu führen, dass Hindernisse, vorausfahrende Fahrzeuge oder Abzweigungen deutlich später erkennbar werden. Ob und wo die Sicht tatsächlich unter 150 Meter sinkt, entscheidet sich lokal und kurzfristig.

Auch im Bahnverkehr kann Nebel die Sichtbedingungen entlang von Strecken und an Bahnhöfen beeinflussen. Eine konkrete wetterbedingte Einschränkung des Zugverkehrs lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Die Prognose allein bedeutet nicht, dass Verspätungen zu erwarten sind.

Ähnliches gilt für die Flughäfen Hamburg, Bremen, Hannover und Kiel. Dichter Nebel kann grundsätzlich Auswirkungen auf Starts, Landungen und die Abfertigung haben, insbesondere bei stark eingeschränkter Sicht. Aus der meteorologischen Vorhersage ergibt sich aber noch keine konkrete Beeinträchtigung des Flugplans.

Bei Veranstaltungen im Freien spielt der Nebel vor allem in den frühen Morgenstunden eine Rolle. Tagsüber sind die Bedingungen deutlich günstiger. Regen ist kaum ein Thema, stärkere Windböen werden nicht erwartet.

Für Land- und Forstwirtschaft bedeutet die ruhige und feuchte Nacht vor allem erhöhte Luftfeuchtigkeit und örtlich nasse Oberflächen am Morgen. Im weiteren Tagesverlauf sorgen trockenes Wetter, schwacher Wind und Temperaturen um 18 bis 19 Grad für vergleichsweise stabile Bedingungen.

Nebel passt zur Jahreszeit, Mittwoch wird wechselhafter

Eine ausgeprägte außergewöhnliche Wetterlage ist für Dienstag nicht zu erkennen. Nebelbildung in klareren, windschwachen Nächten gehört im September zunehmend zum typischen frühherbstlichen Wetter. Durch die längeren Nächte kann sich die bodennahe Luft stärker abkühlen. Erreicht sie den Taupunkt, kann sich Nebel bilden.

Auch die erwarteten Tageshöchstwerte von 18 bis 19 Grad stellen für die zweite Septemberhälfte keine ungewöhnliche Temperaturentwicklung dar. Der Dienstag fällt damit vor allem durch den deutlichen Gegensatz zwischen dem nebligen Morgen und einem anschließend meist trockenen und freundlicheren Tagesverlauf auf.

Am Mittwoch, 23. September, bleibt es zunächst mild. Die Höchstwerte können in Bremen und Hannover etwa 20 Grad erreichen, in Hamburg werden rund 19 Grad erwartet. Gleichzeitig nimmt die Wetterunbeständigkeit wieder zu. Der DWD hält regional schauerartigen Regen und einzelne Gewitter für möglich. Dabei können örtlich auch Starkregen und stärkere Böen auftreten.

Eine belastbare Zuordnung dieser möglichen Gewitter zu einzelnen Landkreisen oder Städten war am Montagabend noch nicht möglich. Für Dienstag bleibt die Lage dagegen deutlich ruhiger. Das wichtigste Wetterrisiko konzentriert sich auf die Nacht und den frühen Morgen, wenn Nebelfelder die Sicht in Hamburg, Bremen, Hannover und Kiel zeitweise stark einschränken können.

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