Djokovic nimmt in Paris Kurs auf das Achtelfinale

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Novak Djokovic hat bei den French Open 2026 seine Drittrundenpartie gegen João Fonseca auf Kurs gebracht. Auf dem Court Philippe Chatrier gewann der an Nummer drei gesetzte Serbe am Freitag die ersten beiden Sätze jeweils mit 6:4. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Djokovic nach zwei Sätzen vorn lag und der Sieger im Achtelfinale auf Casper Ruud oder Tommy Paul treffen würde.

Djokovic kontrolliert die ersten beiden Sätze

Djokovic begann gegen Fonseca mit der für ihn typischen Mischung aus Geduld, Rückschlagqualität und präziser Platzierung. Der Serbe musste zwar einzelne Druckphasen des Brasilianers abwehren, setzte sich in den entscheidenden Momenten der ersten beiden Sätze aber jeweils durch. Beide Durchgänge gingen mit 6:4 an Djokovic.

Damit verschaffte sich der 39-Jährige eine klare Ausgangsposition in einem Match, das schon vor dem ersten Ballwechsel besondere Aufmerksamkeit bekam. Auf der einen Seite stand einer der erfolgreichsten Spieler der Tennisgeschichte. Auf der anderen Seite Fonseca, der mit 19 Jahren zu den auffälligsten jungen Spielern im Feld gehört.

Warum das Duell bei Roland Garros so viel Gewicht hat

Sportlich ist das Match mehr als eine normale dritte Runde. Djokovic spielt in Paris um die Chance, seinen 25. Grand Slam Titel zu gewinnen. In Roland Garros triumphierte er bereits dreimal. Die Ausgangslage im Herrenturnier hat sich in den vergangenen Tagen verändert, weil Jannik Sinner überraschend ausgeschieden ist und Carlos Alcaraz verletzt fehlt.

Für Novak Djokovic entsteht dadurch eine offenere Ausgangslage im Kampf um den Titel. Fonseca hatte sich mit einem Fünfsatzsieg gegen Dino Prizmic in diese Runde gespielt und dabei nach 0:2 Satzrückstand gewonnen. Das machte ihn zu einem Gegner, der nicht nur spielerisch, sondern auch mental Widerstandsfähigkeit gezeigt hatte.

Djokovics Weg in die dritte Runde

Djokovic hatte sein Auftaktmatch gegen Giovanni Mpetshi Perricard in vier Sätzen gewonnen. Danach setzte er sich gegen den Franzosen Valentin Royer mit 6:3, 6:2, 6:7 und 6:3 durch. Gegen Royer gab er den dritten Satz im Tiebreak ab, schloss die Partie aber im vierten Satz ab.

Der Einzug in die dritte Runde bedeutete zugleich eine weitere Bestmarke: Djokovic stand zum 21. Mal nacheinander in der dritten Runde von Roland Garros.

Fonseca als Vertreter der nächsten Generation

João Fonseca ging als deutlich jüngerer Herausforderer in das Duell. Der Brasilianer steht für eine neue Spielergeneration, die mit hohem Tempo, offensivem Grundlinienspiel und großem Selbstvertrauen auftritt. Gegen Djokovic ging es für Fonseca nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um eine Standortbestimmung auf größter Bühne.

Der Serbe verfügt über weit mehr Erfahrung in Grand Slam Matches, Fonseca brachte dafür jugendliche Dynamik und die Bereitschaft zum Risiko mit.

Der mögliche nächste Gegner steht im Tableau

Bei einem Sieg würde Djokovic im Achtelfinale auf Casper Ruud oder Tommy Paul treffen. Ruud gehört auf Sand seit Jahren zu den konstantesten Spielern, Paul bringt als gesetzter US Amerikaner viel Athletik und Tempo mit.

In Paris bleibt Novak Djokovic damit einer der zentralen Namen im Herrenfeld. Nach zwei gewonnenen Sätzen gegen Fonseca war der Einzug ins Achtelfinale nah, endgültig entschieden war die Partie zunächst aber noch nicht.

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