Paris Jackson: Kritik am Michael Jackson Biopic

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Paris Jackson, die Tochter von Musiklegende Michael Jackson, distanziert sich öffentlich vom Biopic über ihren Vater und kämpft gleichzeitig um die Verwaltung seines milliardenschweren Erbes. Der Film kommt am 24. April 2026 in die deutschen Kinos.

Paris Jackson schwänzt Weltpremiere des Michael Jackson Biopics

Am 10. April 2026 hatte das Biopic Michael seine Weltpremiere in Berlin. Die Mehrheit der Jackson-Familie war vor Ort – nicht jedoch Paris Jackson. Die Tochter von Michael Jackson hatte sich bereits im Vorfeld deutlich von dem Projekt distanziert. Sie erklärte, dass der Film ein bestimmtes Fandom bediene, das noch in einer Fantasievorstellung lebe. Das Biopic entspreche nicht ihrer Vorstellung von Ehrlichkeit über ihren Vater.

Regisseur Antoine Fuqua inszenierte das Biopic, das die Karriere von Michael Jackson von seinen Anfängen bei den Jackson 5 in den 1960er-Jahren bis zu seiner frühen Solokarriere beleuchtet. Jaafar Jackson, ein Neffe von Michael Jackson und Sohn von Jermaine Jackson, spielt den King of Pop. Die Produktion von Lionsgate hat eine bewegte Geschichte: Der Starttermin wurde dreimal verschoben, bevor der Film nun am 24. April erscheint.

Paris Jackson kritisiert Drehbuch und teure Nachdrehs beim Biopic

Bereits Monate vor der Premiere hatte Paris Jackson konkrete Kritik geäußert. Sie habe frühe Drehbuchversionen als zu wirklichkeitsfremd empfunden und lehnte eine Beteiligung ab. Die Nachlassverwalter ihres Vaters, John Branca und John McClain, sollen laut Paris Jackson durch Produktionsfehler Mehrkosten von rund zehn Millionen US-Dollar verursacht haben. Hintergrund ist ein Verstoß gegen ein Abkommen aus dem Jahr 1994: Das Settlement mit der Familie von Jordan Chandler enthielt eine Klausel, die bestimmte Darstellungen im Film untersagte. Diese Klausel sei beim ursprünglichen Drehbuch missachtet worden, was aufwendige Nachdrehs nötig machte.

Ähnliche Debatten über Musiklegenden und ihre öffentliche Darstellung gab es auch beim Let’s Dance Michael Jackson Special, das Fans und Kritiker gleichermaßen bewegte.

Erbstreit: Paris Jackson kämpft um Verwaltung des Millionennachlasses

Parallel zum Biopic-Streit führt Paris Jackson einen juristischen Kampf gegen die Nachlassverwalter ihres Vaters. Sie wirft John Branca und John McClain vor, das Erbe schlecht zu verwalten und sich sowie ihre Anwälte übermäßig zu vergüten. Laut ihrer Klage sollen rund 464 Millionen Dollar des Nachlassvermögens nicht investiert worden sein. Ihr Bruder Bigi, früher bekannt als Blanket, hatte versucht, dem Rechtsstreit als Partei beizutreten, scheiterte damit jedoch.

Die Nachlassverwalter wiesen alle Vorwürfe als haltlos zurück. Sie erklärten öffentlich, Paris Jackson habe bereits rund 65 Millionen Dollar an Leistungen aus dem Nachlass erhalten und werde voraussichtlich viele hunderte Millionen Dollar erben. Die Aussichten auf das Erbe des King of Pop sind enorm: Michael Jacksons Nachlass gilt als einer der wertvollsten der Musikgeschichte.

Paris Jackson: Eigenständige Karriere neben dem Erbe des Vaters

Paris Jackson, die sich als Musikerin und Schauspielerin einen eigenen Namen gemacht hat, nimmt eine ungewöhnliche Rolle ein: Sie distanziert sich aktiv von dem Projekt, das das Vermächtnis ihres Vaters verbreiten soll, und kämpft gleichzeitig um dessen wirtschaftliche Kontrolle. In einem öffentlichen Statement betonte sie, Ehrlichkeit stehe für sie über kommerziellem Gewinn. Das Biopic habe eine bestimmte Zielgruppe, die lieber in einer Fantasie lebe als die Realität zu akzeptieren.

Für Fans von Musiklegenden und ihren Erinnerungen lohnt auch ein Blick auf andere Projekte der Branche: Lionel Richie veröffentlichte seine Memoiren Truly und gewährt darin Einblick in Jahrzehnte der Musikgeschichte.

Quellen: TMZ, NME, Deadline, Billboard

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