
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist am Dienstagabend zu einem größeren Einsatz in den Technologiepark im Stadtteil Moitzfeld ausgerückt. Ausgelöst worden war der Alarm um 18:13 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte laut Feuerwehr eine Rauchentwicklung in einem Labor fest. Weil zunächst unklar war, welche Stoffe in dem betroffenen Bereich beteiligt sein könnten, liefen die ersten Maßnahmen unter entsprechendem Eigenschutz an. Zusätzlich zu den beiden Feuer und Rettungswachen wurden auch Führungsdienste sowie ein Rettungswagen alarmiert.
Wegen der zunächst unübersichtlichen Situation wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Auch zusätzliche medizinische Einheiten standen bereit, um bei Bedarf eine Dekontamination von Einsatzkräften sicherzustellen. Diese arbeiteten teilweise unter spezieller Schutzkleidung im betroffenen Bereich. Im weiteren Verlauf konnte eine Mitarbeiterin des Labors nach Angaben der Feuerwehr Entwarnung geben. Demnach wurden dort keine gefährlichen Stoffe gelagert. Die Löschmaßnahmen konnten anschließend unter regulären Schutzmaßnahmen fortgesetzt und abgeschlossen werden. Gegen 20:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Während des laufenden Einsatzes im Technologiepark kam es zu weiteren Alarmierungen im Stadtgebiet. Um 19:39 Uhr rückten Kräfte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage an der Scheidtbachstraße in Heidkamp aus. Dieser Einsatz stellte sich nach der Erkundung als Fehlalarm heraus. Nur wenige Minuten später wurden Einheiten wegen eines gemeldeten Brandes in einem Gebäude an der Straße Vürfels in Refrath alarmiert. Dort fanden die Einsatzkräfte einen stark qualmenden Blumenkasten vor, der schnell gelöscht werden konnte. Um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen, wurden die verwaisten Wachen 1 und 2 durch andere Löschzüge besetzt. Insgesamt waren laut Feuerwehr zwischen 18:13 Uhr und etwa 21 Uhr alle verfügbaren Einheiten im Einsatz.
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