
Mönchengladbach. Bei einem Schwefelsäureaustritt in Mönchengladbach ist am Donnerstagnachmittag eine Person verletzt worden. Die Feuerwehr wurde um 16:41 Uhr zu einem Chemikalienhandel an der Straße Wetschewell in Mönchengladbach-Odenkirchen-West alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr hatten Mitarbeitende den betroffenen Bereich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits verlassen.
Auslöser des Einsatzes war der Austritt von Schwefelsäure. Die verletzte Person wurde zunächst von Ersthelfern versorgt. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die medizinische Erstversorgung. Nach der Behandlung durch einen Notarzt wurde die Person in eine Spezialklinik gebracht.
Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Unklar blieb zunächst, wie es zu dem Austritt der Schwefelsäure gekommen war.
Ein Trupp in Chemikalienschutzanzügen erkundete die Einsatzstelle. Dabei stellten die Kräfte fest, dass keine weitere Schwefelsäure austrat. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich ab und richtete einen Dekontaminationsplatz ein.
Zudem verhinderten die Einsatzkräfte, dass die ausgetretene Chemikalie in die Kanalisation gelangte. Die Beseitigung der Schwefelsäure übernahm anschließend eine Fachfirma.
An dem Gefahrguteinsatz in Odenkirchen-West waren mehrere Einheiten beteiligt. Im Einsatz waren der Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache III aus Rheydt, ein Hilfeleistungsfahrzeug und ein Tanklöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II aus Holt sowie Abrollbehälter für Gefahrgut und Atemschutz aus dem Technik- und Logistikzentrum in Holt.
Außerdem waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach, ein Vertreter der Bezirksregierung Umwelt, die Verpflegungskomponente des Deutschen Roten Kreuzes und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr vor Ort. Einsatzleiter war Brandamtmann Sascha Göddertz.
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