
Der Wechsel von Simon Simoni zum FC Luzern ist offiziell. Der 22 Jahre alte Torwart verlässt Eintracht Frankfurt dauerhaft und unterschreibt beim Schweizer Erstligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. In Frankfurt war dem albanischen Nationalspieler der Durchbruch bei den Profis verwehrt geblieben. Nach zwei Leihstationen soll Simoni in Luzern nun regelmäßig Spielpraxis sammeln.
Der FC Luzern hatte Simon Simoni vor der Verpflichtung mehrere Tage im Training getestet. Der Torwart konnte die Verantwortlichen während des Probetrainings überzeugen und erhält beim Klub aus der Schweizer Super League einen Vertrag über drei Jahre.
Eintracht Frankfurt und der FC Luzern bestätigten am 21. Juli 2026, dass sich beide Vereine auf einen festen Transfer verständigt haben. Angaben zu einer möglichen Ablösesumme machten die Klubs nicht. Der Wechsel darf damit als abgeschlossen gelten.
Für Simoni eröffnet sich in der Schweiz die Chance auf einen sportlichen Neustart. Der 1,95 Meter große Torwart bringt trotz seines jungen Alters bereits Erfahrungen aus dem albanischen und deutschen Profifußball mit. Beim FC Luzern soll er den Konkurrenzkampf auf der Torwartposition verstärken.
Simon Simoni war im Januar 2023 vom FK Dinamo aus der albanischen Hauptstadt Tirana zu Eintracht Frankfurt gewechselt. Für die Profimannschaft der Hessen bestritt er jedoch kein Pflichtspiel. Seine Einsätze absolvierte der Torwart ausschließlich für die zweite Mannschaft.
Insgesamt stand Simoni 22-mal für die Frankfurter U21 zwischen den Pfosten. Dabei blieb er in neun Begegnungen ohne Gegentor. In seiner ersten Frankfurter Saison war er am Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga Südwest beteiligt.
Der Sprung in den Bundesligakader gelang ihm trotz seiner körperlichen Voraussetzungen und seines Entwicklungspotenzials nicht. Deshalb entschieden sich die Frankfurter Verantwortlichen in den folgenden Spielzeiten für Leihgeschäfte, damit Simoni auf höherem Niveau Spielpraxis sammeln konnte.
Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt nahm der Torwart zunächst an der Sommervorbereitung 2026 teil. Anschließend stellte ihn die Eintracht für ein Probetraining beim FC Luzern frei. Wenige Tage später folgte die feste Verpflichtung durch den Schweizer Klub.
In der Saison 2024/25 wurde Simon Simoni an den FC Ingolstadt 04 verliehen. Beim Drittligisten sollte er den nächsten Entwicklungsschritt im deutschen Profifußball machen. Der Albaner konnte sich dort allerdings nicht dauerhaft als Stammtorwart festspielen.
Zur folgenden Spielzeit schloss sich eine weitere Leihe zum 1. FC Kaiserslautern an. Für den Zweitligisten kam Simoni auf sechs Pflichtspiele. Damit sammelte er erstmals Einsatzzeit in der 2. Bundesliga, blieb aber auch auf dem Betzenberg überwiegend eine Alternative auf der Torwartposition.
Die beiden Leihstationen zeigten, dass die Perspektive bei Eintracht Frankfurt begrenzt blieb. Nach insgesamt dreieinhalb Jahren unter Vertrag bei der SGE entschieden sich Verein und Spieler deshalb für eine dauerhafte Trennung.
Simoni verlässt Frankfurt, ohne für die erste Mannschaft eingesetzt worden zu sein. Seine Zeit bei der Eintracht war dennoch ein wichtiger Abschnitt seiner Entwicklung. Neben den Einsätzen in der Regionalliga lernte er die Anforderungen eines Bundesligisten kennen und sammelte bei seinen Leihvereinen Erfahrungen in der 3. Liga und der 2. Bundesliga.
Seine fußballerische Ausbildung erhielt Simon Simoni in Albanien. Vor seinem Wechsel nach Deutschland spielte er für den FK Dinamo aus Tirana. Nach Angaben des FC Luzern absolvierte der Torwart dort 29 Pflichtspiele, bevor Eintracht Frankfurt ihn im Winter 2023 verpflichtete.
Auch auf internationaler Ebene machte Simoni früh auf sich aufmerksam. Für die albanische U21-Nationalmannschaft bestritt er 15 Spiele. Im September 2025 folgte nach Angaben der Eintracht sein Debüt für die albanische A-Nationalmannschaft.
Der Wechsel nach Luzern ist damit nicht nur der Abschied aus Frankfurt, sondern zugleich der nächste Schritt in seiner noch jungen Karriere. In der Schweiz dürfte für Simoni vor allem entscheidend sein, ob er sich im vereinsinternen Wettbewerb durchsetzen und langfristig regelmäßige Einsätze sichern kann.
Beim FC Luzern erhält Simon Simoni nun Planungssicherheit bis zum Sommer 2029. Der langfristige Vertrag zeigt, dass der Schweizer Klub dem Torwart eine nachhaltige Entwicklung zutraut. Entscheidend wird sein, wie schnell er sich an die Mannschaft und die Anforderungen der Schweizer Super League gewöhnt.
Für Eintracht Frankfurt endet mit dem Transfer ein Kapitel, das stark von Nachwuchsfußball und Leihgeschäften geprägt war. Für Simoni beginnt dagegen eine neue Phase. Statt erneut ausgeliehen zu werden, wechselt er dauerhaft zu einem Verein, bei dem sich eine konkretere sportliche Perspektive ergeben könnte.
Der Transfer ist damit für beide Seiten nachvollziehbar. Frankfurt reduziert die Zahl seiner Torhüter und gibt einem Spieler ohne realistische Einsatzchance bei den Profis die Freigabe. Simoni kann sich in Luzern neu beweisen und versuchen, sich erstmals dauerhaft als Stammtorwart im europäischen Profifußball zu etablieren.
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