Rostock und Kiel: Stürmischer Wochenstart am Montag

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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In Rostock und Kiel beginnt die neue Woche windig. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Montag, 21. September 2026, vor allem an der Ostsee kräftigen Nordwestwind. Für mehrere Landkreise reichen amtliche Warnungen vom Sonntag bis in den Montag hinein. In Rostock werden nach der aktuellen Stationsprognose Sturmböen erwartet. Für Kiel weist die Vorhersage Windböen aus, während in exponierteren Gebieten Schleswig-Holsteins stärkere Böen auftreten können.

Der DWD rechnet entlang der Ostsee mit stürmischen Böen der Stärke 8 nach Beaufort. Das entspricht Geschwindigkeiten um 65 Kilometer pro Stunde. Besonders exponierte Orte können stärker betroffen sein. Die Sturmböen in Rostock und Kiel fallen dabei nicht überall gleich kräftig aus. Rostock liegt nach der aktuellen Vorhersage am Montag stärker im Windfeld als das Kieler Stadtgebiet.

Rostock bis Montagmittag im Warnzeitraum

Für den Landkreis Rostock gilt nach dem DWD-Stand vom Sonntag eine markante Wetterwarnung vor Sturmböen. Sie läuft von Sonntag, 20. September, 9 Uhr, bis Montag, 21. September, 12 Uhr. Erwartet werden Böen zwischen etwa 70 und 85 Kilometern pro Stunde.

Auch für den Landkreis Nordwestmecklenburg besteht eine markante Wetterwarnung. Sie gilt ebenfalls von Sonntag um 9 Uhr bis Montag um 12 Uhr. Der DWD nennt dort ebenfalls Sturmböen zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen reichen entsprechende Warnungen ebenfalls in den Montag hinein. Dort gilt eine markante Wetterwarnung vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von etwa 70 bis 85 Kilometern pro Stunde. Je nach Teilgebiet endet der Warnzeitraum am Montag gegen 10 Uhr beziehungsweise gegen 12 Uhr.

Damit bleiben neben Rostock auch Orte auf Rügen und besonders exponierte Bereiche wie Arkona am Montag windanfällig. Für Arkona weist die DWD-Prognose Sturmböen aus. In Greifswald werden Windböen erwartet. Vereinzelt könne der stärkere Wind außerdem weiter in Vorpommern hineinreichen.

Eine Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung besteht für diese Sturmlage nach dem am Sonntagabend vorliegenden Stand nicht.

Bei Kiel vor allem exponierte Bereiche im Blick

In Schleswig-Holstein ist unter anderem der Landkreis Ostholstein von einer amtlichen Warnung betroffen. Dort gilt laut DWD eine markante Wetterwarnung vor Sturmböen von Sonntag, 20 Uhr, bis Montag, 8 Uhr. Erwartet werden Böen um 65 Kilometer pro Stunde.

Für Kiel selbst fällt die Stationsprognose weniger kräftig aus. Der DWD erwartet für die Landeshauptstadt am Montag Windböen. Auf Fehmarn werden dagegen Sturmböen prognostiziert. Damit zeigt sich innerhalb Schleswig-Holsteins ein deutliches Gefälle je nach Lage und Exposition.

Der Wind kommt überwiegend aus Nordwest. Besonders über freien Wasserflächen und an exponierten Abschnitten kann er stärker ausfallen als in dichter bebauten Stadtbereichen.

17 Grad in Rostock, bis zu 18 Grad in Kiel

Für Rostock rechnet der DWD in der Nacht zum Montag nach der aktuelleren Prognose mit Temperaturen um 14 Grad. Tagsüber werden etwa 17 Grad erreicht. In der Nacht und am frühen Montag kann noch leichter Regen fallen. Später wird es überwiegend bewölkt, während die Sturmböen das prägende Wetterelement bleiben.

In Kiel sinkt die Temperatur auf etwa 12 Grad. Am Montag steigt sie auf rund 18 Grad. Der Himmel bleibt überwiegend bewölkt. Einzelne Schauer sind möglich. Die Windstärke liegt nach der aktuellen Stationsvorhersage unter der für Rostock erwarteten Stärke.

Auch Fehmarn bleibt mit Sturmböen auffällig. Damit konzentriert sich der stärkste Wind nicht auf die beiden Großstädte allein, sondern besonders auf exponierte Orte entlang der Ostsee.

Wind kann Verkehr und Arbeiten im Freien beeinflussen

Stürmischer Wind kann am Montag Auswirkungen auf den Berufsverkehr haben. Vor allem auf offenen Straßen, Brücken und freien Flächen können kräftige Seitenwindböen auftreten. Ob es tatsächlich zu Einschränkungen bei Bahnverbindungen kommt, hängt von der weiteren Entwicklung und möglichen Schäden an der Infrastruktur ab.

Auch im Fährverkehr können Wind und Seegang eine Rolle spielen. Konkrete Ausfälle oder Fahrplanänderungen lassen sich aus der Wetterwarnung allein jedoch nicht ableiten. Maßgeblich sind die jeweiligen Entscheidungen der Verkehrsunternehmen und Hafenbetreiber.

Bei Veranstaltungen und Arbeiten im Freien müssen Veranstalter und Betriebe die örtlichen Windverhältnisse berücksichtigen. In Land- und Forstwirtschaft kann stärkerer Wind vor allem bei Arbeiten mit hohen Geräten, auf freien Flächen oder in Baumbeständen relevant werden. Die DWD-Warnungen beschreiben dabei die meteorologische Gefahrenlage. Ob daraus örtliche Einschränkungen entstehen, kann sich von Ort zu Ort unterscheiden.

Wetter beruhigt sich am Dienstag und Mittwoch

Die Temperaturen von etwa 17 bis 18 Grad liegen für die zweite Septemberhälfte in einem jahreszeitlich nicht außergewöhnlichen Bereich. Markant ist am Montag vor allem der Wind.

Nach der DWD-Wochenvorhersage soll sich die Wetterlage anschließend deutlich beruhigen. Für Dienstag, 22. September, erwartet der Wetterdienst ruhiges Herbstwetter ohne markante Wettergefahren. Auch für Mittwoch, 23. September, wird nach dem aktuellen Stand kein markantes Wetterereignis erwartet.

Die Warnsituation für Montag kann sich allerdings noch ändern. Der DWD kann bestehende Warnungen verlängern, zeitlich verkürzen oder räumlich anpassen. Entscheidend für den Montagmorgen ist deshalb der jeweils aktuelle Warnstand.

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