
Der SV Meppen steht kurz vor dem historischen SV Meppen Aufstieg in die 3. Liga: Mit 71 Punkten nach 29 Spieltagen führt der Fußballverein aus dem niedersächsischen Emsland die Regionalliga Nord souverän an. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger SV Drochtersen/Assel beträgt zehn Punkte — bei nur noch fünf ausstehenden Spielen eine nahezu uneinholbare Ausgangslage. Nach drei Jahren Abstinenz vom Profifußball scheint die Rückkehr in die 3. Liga zum Greifen nahe.
Den jüngsten Beweis ihrer Überlegenheit lieferten die Emsländer beim Auswärtsspiel beim HSC Hannover: Mit 5:0 demontierten sie den Tabellenletzten und feierten ihren siebten Sieg in Folge. Julian Ulbricht traf bereits in der 38. Minute zur Führung. Nach der Pause legten Mika Stuhlmacher und Oliver Schmitt nach. In der 62. und 69. Minute vollendeten erneut Ulbricht und Leon Tasov den überzeugenden Kantersieg.
Seit Oktober 2025 ist der SV Meppen in der Regionalliga Nord ungeschlagen — 14 Partien ohne Niederlage. Diese beeindruckende Serie macht deutlich: Dieser SV Meppen Aufstieg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Aufbauarbeit seit dem Abstieg im Jahr 2023. Neben Meppen haben auch der SV Drochtersen/Assel und der VfB Oldenburg Lizenzanträge für die 3. Liga 2026/27 gestellt — beide haben aber einen erheblichen Rückstand aufzuholen.
Besonders komfortabel ist die aktuelle Aufstiegsregelung: Der Meister der Regionalliga Nord steigt in dieser Saison direkt in die 3. Liga auf, ohne Aufstiegs-Playoffs bestreiten zu müssen. Das nächste Auswärtsspiel findet am 26. April beim BW Lohne statt.
Der SV Meppen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1912 als Amisia Meppen von Gymnasiasten gegründet, fusionierte der Verein 1920 mit dem MTV Meppen zum heutigen Sportverein. In den späten 1980er und 1990er Jahren spielte der Klub elf Jahre durchgehend in der 2. Bundesliga (1987–1998) und gehörte damit zum deutschen Fußball-Mittelstand. Nach dem langen Weg über die Regionalliga folgte 2017 der Wiederaufstieg in die 3. Liga, der eine neue Ära einläutete.
Sechs Jahre hielt sich der SV Meppen im Profifußball — eine beachtliche Leistung für einen Verein dieser Größenordnung. 2023 dann der sportliche Einbruch: Nach 17 Spielen ohne Sieg folgte der Abstieg. Seither arbeitet der Verein zielstrebig am Comeback. Torhüter Julian Pünt, der seinen Vertrag kürzlich ligaunabhängig verlängerte, steht symbolisch für die Kontinuität, die diesen SV Meppen Aufstieg möglich macht. In der 3. Liga wird Meppen auf bekannte Clubs treffen — auch der SC Preußen Münster, dessen Preußenstadion gerade umgebaut wird, ist dort vertreten.
Die formalen Voraussetzungen hat der SV Meppen bereits erfüllt: Der Lizenzantrag für die 3. Liga-Saison 2026/27 wurde fristgerecht beim DFB eingereicht. Mit Drochtersen/Assel und VfB Oldenburg sind lediglich zwei weitere Vereine aus der Regionalliga Nord diesen Schritt gegangen — ein klares Signal, dass Meppen sich schon länger auf den Aufstieg vorbereitet.
Mit zehn Punkten Vorsprung und nur fünf verbleibenden Spielen bräuchte es eine historisch schlechte Schlussphase, um den SV Meppen Aufstieg noch zu verhindern. Die Fans aus dem Emsland können sich schon jetzt auf Drittligafußball im Sommer 2026 freuen. Es wäre eine der bemerkenswertesten Rückkehrgeschichten der jüngeren deutschen Fußballgeschichte. Das Trainer-Karussell dreht sich derweil im professionellen Fußball weiter — zuletzt wechselte etwa Marco Rose zum AFC Bournemouth in die Premier League —, doch in Meppen setzt man weiterhin auf Stabilität als Aufstiegsgaranten.
Quellen: kicker.de (18.04.2026), Ems Vechte Welle (18.04.2026), liga3-online.de (18.04.2026)
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